Beim 6. Solinger Kippa-Tag werden am Dienstag auch Gäste aus Israel erwartet
"Solingen gegen Antisemitismus" - dieses klare Statement ist seit 2018 alljährlich auf dem Rathaus-Vorplatz zu vernehmen. Auch in diesem Jahr laden die Stadt Solingen, die Jüdische Kultusgemeinde
Bergisch Land und der Freundeskreis Solingen / Ness Ziona zum bereits 6. Solinger Kippa-Tag ein
am Dienstag, 29. August,
um 17 Uhr
auf dem Walter-Scheel-Platz.
"Wir Solingerinnen und Solinger kapitulieren nicht vor dem wachsenden Antisemitismus, vor Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit", bekräftigt Oberbürgermeister Tim Kurzbach seine
Motiviation, neben den Vorsitzenden Leonid Goldberg und Bernd Krebs sowie Dr. Ilka Werner vom Evangelischen Kirchenkreis Solingen zu sprechen. Die Kundgebung umrahmt die Geigerin Franca Lippert
musikalisch.
Männliche Teilnehmer werden gebeten, als Zeichen der Solidarität mit den jüdischen Mitbürgern eine Kippa zu tragen. Die klassische religiöse Kopfbedeckung ist vor Ort ausleihbar. Auch fünf Gäste
aus der israelischen Partnerstadt Ness Ziona werden erwartet, zumal am selben Abend mit einem Vortrag über die Entstehung des Staates Israel um 19 Uhr die Ausstellung "1948" im Zentrum für
verfolgte Künste eröffnet wird.

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