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21. August 2023

In Ohligs wird wieder verwöhnt

Solingen/mit vielfältigem Programm wird in Kürze wieder in Ohligs verwöhnt. Mehr dazu von der OWG:

Trotz Bauzaun sorgt die OWG am 3. September unter dem Motto „Ohligs
verwöhnt“ wieder für viel buntes Treiben in der Fußgängerzone, auf der
Grünstraße und auf dem Marktplatz zum verkaufsoffenen Sonntag.
11-18 Uhr, Geschäfte dürfen öffnen 13-18 Uhr.

Ein komplettes „Verwöhn-Wochende“ wird es diesmal jedoch nicht:
„Wir werden uns in diesem Jahr aufgrund der finanziellen Situation auf
den Sonntag konzentrieren.
Da wir durch die Baustelle weiterhin keine Einnahmen aus Standgeldern
erzielen können, lässt sich ein Party-Programm am Freitag und Samstag
trotz einiger Sponsoren-Zusagen finanziell leider nicht im
verantwortbaren Rahmen umsetzen.“ berichtet Dr. Christoph Fuhrmann als
Schatzmeister der OWG.

Für den Sonntag kann der Verein jedoch auf Mittel aus dem
Verfügungs-Fonds zugreifen, so dass einem umfangreichen Angebot für
große und kleine Besucher nichts im Wege steht: Stelzenkünstlerin,
Musiker und Kinderspaß sind gebucht.

Wie schon zum Frühlingserwachen im April kann der Bauzaun wieder für
Second- Hand-Angebote und diesmal auch für Kunst genutzt werden: Auf
der gut zugänglichen Seite des Zauns kann Kleidung und Kunst zum
Verkauf angeboten werden. Es dürfen dort allerdings keine Tische oder
Zelte aufgebaut werden, da der Rettungsweg freigehalten werden muss.
Ein Standgeld wird nicht erhoben, jedoch eine Kaution von 20,-, die
zurück gezahlt wird, nachdem der Platz ordentlich wieder verlassen
wurde. Dazu ist eine Anmeldung erforderlich an: [email protected].

„Kunst verbindet & vernetzt“ heißt es wieder auf der Grünstraße und
dem Marktplatz:
Dort werden Zusammenarbeit mit Timm Kronenbergs CityArtProject in über
20 Zelt-Pavillons Kunst-Schaffende aus der Umgebung ihre Arbeiten
zeigen, in. Auch für Speisen und Getränke wird gesorgt sein:
Ruthmann‘s Musik- & Aktionszelt auf dem (neuen) Marktplatz:
Sängerin Anchalita Solo: 13:00>14:00 Uhr
Dreams Devine: 14:30>15:30 Uhr
Jannik Föste:  16:00>17:00 Uhr
Musikzelt auf der Düsseldorfer Str:
Luisa Corral: 12>13 Uhr
Teneja: 14>15 Uhr  
Erwin Paech: 15:30 > 17:00 Uhr

auf der Düsseldorfer Str.: Brassel: Popes project: 13>15 Uhr > ziehen
vom Bremseyplatz aus bis Grünstr. umher

Mit dabei sind auch wieder der OTV mit Fitnessaktionen, die Interju
mit Angeboten für Kinder und Jugendliche, Heike Schäfer-Leppelmann und
Team mit Banner-Malaktion u.v.a.m.

Der Foodtruck Gerber´s Ding sorgt für besonderen Verwöhn-Genuss:
Handgemachte Schwäbischen Maultaschen(gefüllt mit Schwein &
Rind) “Asia Style” mit Teriyaki Sauce, Sesam-Koriander-Aioli, Chili
Mayo, Sushi Ingwer, süß-sauer eingelegten roten Zwiebeln,
Röstzwiebeln, Sesam und Koriander, Thai Peanut Wraps mit Sweet-Chili
Süßkartoffeln, Karotte, Salat, Erdnusscreme, Edamame, Röstzwiebeln und
Chilimayo (vegan), Cremige Käsespätzle mit würzigem Käse, süß-sauer
eingelegten roten Zwiebeln, Röstzwiebeln und Kresse
(vegetarisch)Käsekuchen, Warme Zimtschnecken mit Cream Cheese Frosting

„Wir sind zuversichtlich, mit dieser Veranstaltung wieder viele
Besucher anzulocken. Inzwischen können wir zeigen, dass der Ohligser
Marktplatz sich sehen lassen kann, und auch die Pflasterarbeiten in
der Fußgängerzone werden bis dahin weiter vorangehen und das Neue
sichtbar werden lassen.“, so die OWG-Vorsitzende Brigitte Kiekenap.


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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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