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05. August 2023

„Leben braucht Vielfalt“

Solingen/Am Samstag, dem 2. September 2023, findet am Fronhof, dem Alten Markt und der Küstergasse das 22. Internationale Kultur- und Umweltfest „Leben braucht Vielfalt“ statt.  Um 12 Uhr geht es los! Kommen Sie bunt, kommen Sie vielfältig! Feiern Sie mit uns das Solinger Fest der Vielfalt und der Nachhaltigkeit! Ca. 50 Informations-, Aktions- und Essensstände stehen für das bunte Leben in unserer Stadt. Als gemeinsame Aktion werden passend zum diesjährigen Motto an den Ständen kleine Papierboote entstehen: Sie setzen gegen 15 Uhr vor der Bühne ein Zeichen für den Aufbruch und die positive Veränderung zu einer Welt, in der die Ressourcen und das Klima im Fokus stehen.

Zum 10. Geburtstag des Kommunalen Integrationszentrums wird Stadtdirektorin Dagmar Becker gratulieren.

Das Fest ist eine Veranstaltung des Zuwanderer- und Integrationsrates, des Beirates Nachhaltige Kommune Solingen, des Stadtdienstes Integration und des Stabs „Nachhaltigkeit und Klimaschutz“. Gemeinsam mit den vielen Solinger Vereinen und Einrichtungen, die sich für Vielfalt, Bildung, soziale Teilhabe, Natur und Umwelt, Klimaschutz, Menschenrechte, Eine Welt und global verantwortliches Handeln engagieren, werden das abwechslungsreiche Bühnenprogramm, die bunten Aktions- und Info-Stände ausgerichtet und leckere Speisen aus aller Welt angeboten.

Das besondere Plakat zum Fest wurde gestaltet von Dr. Jan Boomers und Susanne Thienel. Vielen Dank dafür!

 

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das Programm:

Die Trommelgruppe Kanguka aus Burundi empfängt uns wie immer fröhlich und lädt ein, sich zu afrikanischen Rhythmen zu bewegen.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Tim Kurzbach wird es mit Edgardo Rodo südamerikanisch, Omar Jatta rappt und eine Afrika-Show mit Thiosan schließt sich an. Die griechische Gemeinde lädt zum Mittanzen ein, aber auch mazedonische und albanische Folklore ist zu sehen. Showtänze, Hip-Hop, Bollywoodtänze, Flamenco, Mitmachlieder und weitere Überraschungen versprechen einen fröhlich-bunten Tag der Vielfalt. Danach spielen Hang Out in Trees und SENJAM auf, so dass ein stimmungsvoller Abschluss garantiert ist.

Neu dazugekommen ist die benachbarte Gläserne Werkstatt, in der zwei Fachvorträge angeboten werden. Um 13 Uhr spricht Prof. Dr. Fereidooni von der Ruhruniversität Bochum zum Thema: „Diversitätssensibilisierung – Mit Diversität konstruktiv umgehen“. Um 15 Uhr bietet Kasm Cesmedi vom Landessrat der Roma unter dem Titel „Typisch Zigeuner?! – Begegnungen mit der größten Minderheit Europas“ Informationen und Austausch zum Thema an.

Der Eintritt ist frei.

 








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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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