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05. August 2023

Ab August nutzen Schüler*innen DeutschlandTicket

b August nutzen Schüler*innen DeutschlandTicket für 29 Euro

Ab dem 1. August können Schülerinnen und Schüler in den meisten Städten im Verbundraum für 29 Euro pro Monat im Abo den Nahverkehr für ihren Weg zur Schule und darüber hinaus in ganz Deutschland nutzen. Die große Mehrzahl der kommunalen Schulträger hat sich in den zurückliegenden Wochen für die Umwandlung des SchokoTickets zu einem DeutschlandTicket Schule entschieden. Im VRR wird dieses Modell in Ergänzung zum bestehenden SchokoTicket als zeitlich befristete Übergangslösung angeboten. Die Schulträger konnten entscheiden, welches Modell sie im neuen Schuljahr an Ihren Schulen anwenden.
Aus dem SchokoTicket wird das DeutschlandTicketSchule

Anspruchsberechtigte Schüler*innen erhalten das „Externer LinkDeutschlandTicket Schule“ durch den Schulträger, wenn dieser den Vertrag mit dem jeweiligen Verkehrsunternehmen und VRR geschlossen hat. Die Eigenanteile für die Anspruchsberechtigten bleiben in aktueller Höhe unverändert bestehen. Selbstzahlende Schüler*innen eines am Vertragsmodell teilnehmenden Schulträgers können ein „DeutschlandTicket Schule“ zu einem vergünstigten Preis von 29 Euro im monatlich kündbaren Abonnement erwerben. Schüler*innen, die bereits ein SchokoTicket genutzt haben, brauchen nichts weiter zu tun, sie sind von den ausgebenden Verkehrsunternehmen bereits angeschrieben worden.

„Wir freuen uns, dass sich der größte Teil der kommunalen Schulträger für das DeutschlandTicket Schule entschieden hat“, sagt José Luis Castrillo, VRR-Vorstand. „Mit dem preislich reduzierten Ticket können die meisten Schülerinnen und Schüler weiterhin den Nahverkehr für ihre Schulwege nutzen und wir halten für sie den ÖPNV attraktiv.“

Zum Start kann es vorkommen, dass einige Verkehrsunternehmen den Schüler*innen noch keine Chipkarte aufgrund von Engpässen in der Kartenherstellung zur Verfügung stellen können. In den Schreiben sind ihnen Aufkleber mitgeschickt worden, die sie bis zum Austausch auf ihre Schokotickets aufkleben können.

Mit dem Ticket verbunden ist auch die Möglichkeit, gegen einen monatlichen Aufschlag ein Fahrrad mitzunehmen und die 1. Klasse zu nutzen. Ein Fahrrad-Monatsticket und -Aboticket für 29 Euro ist im Verbundraum gültig, die NRW-weite Fahrradmitnahme mit dem NRW-Fahrradticket kostet 39 Euro je Monat. Für die Nutzung der 1. Klasse bietet der VRR ein Monats- und Aboticket zum einheitlichen Preis von 46 Euro pro Monat an. Es ermöglicht die VRR-weite Nutzung der 1. Klasse in Nahverkehrszügen im VRR. Ein 1. Klasse-Aboticket für ganz NRW kostet 69 Euro pro Monat.

Zusammen mit den Kommunen, Landkreisen, den Tarifverantwortlichen in NRW sowie dem Land NRW soll bis zum Schuljahr 2024/2025 ein dauerhaftes Modell entwickelt werden, das diese zeitlich befristete Umsetzung ablöst. „Wir würden es im Sinne des Bürokratieabbaus und der Digitalisierung begrüßen, wenn das Land NRW perspektivisch die Regelungen zu den Schülerfahrkosten überarbeitet“, sagt José Luis Castrillo.


PM VRR

Foto peternied










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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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