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28. Juli 2023

"Stadtradeln" und "Schulradeln" in Solingen

"Stadtradeln" und "Schulradeln" in Solingen vom 27. August bis 16. September

Solingen/21 Tage lang möglichst viele Wege klima- und gesundheitsfreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen - darum geht es beim STADTRADELN. Bei dieser internationalen Kampagne des Klima-Bündnisses ist Solingen in diesem Jahr zum fünften Mal dabei.

Zum fünften Mal ist Solingen in diesem Jahr dabei. Vom 27. August bis zum 16. September können alle mitmachen, die in der Klingenstadt wohnen, arbeiten oder zur Schule gehen, egal in welchem Alter, egal ob mit einem „klassischen" Fahrrad oder einem Pedelec. In diesen drei Wochen kann man den Umstieg aufs Fahrrad einfach mal ausprobieren. Gemeinsam ist man stärker, daher werden im Wettbewerb Teams gebildet. Einzelradelnde treffen sich im „Offenen Team - Solingen" oder treten einem der anderen Teams bei. Jeder geradelte Kilometer zählt in diesen drei Wochen - ganz gleich, ob er auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder auch im Urlaub irgendwo auf der Welt geradelt wird.

Im vergangenen Jahr waren fast 1.800 Solinger Radfahrerinnen und Radfahrer dabei -  deutlich mehr, als im Jahr davor. Insgesamt legten sie in den 21 Aktionstagen eine Strecke von 302.616 Kilometer zurück. Damit fehlen für dieses Jahr nur noch 80.000 Kilometer - dann hat das STADTRADELN Solingen die Strecke bis zum Mond bewältigt.

Auch in diesem Jahr sucht die Klingenstadt wieder ganz besondere Vorbilder: STADTRADELN-Stars steigen 21 Tage lang komplett auf das Fahrrad um und sehen in dieser Zeit kein Auto von innen. Bus oder Bahn fahren ist erlaubt. Während der Aktionsphase berichten sie im STADTRADELN-Blog über ihre Erfahrungen. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail melden:  

·         E-Mail:  [email protected]

Für Schulen gibt es auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Wettbewerb: Beim SCHULRADELN treten Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal und Eltern gegen alle anderen teilnehmenden Schulen in NRW an.

Informationen und Anmeldung zum STADTRADELN:

·         www.stadtradeln.de/solingen

·         facebook.com/stadtradeln

 

Hintergrund

STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Netzwerks „Klima-Bündnis". Das Netzwerk wurde 1990 von Städten, Gemeinden und Landkreisen gegründet, die sich verpflichtet haben, das Weltklima besonders zu schützen. Inzwischen hat das Klimabündnis rund 2.000 Mitglieder in über 25 europäischen Ländern. Das Klimabündnis strebt unter anderem eine Minderung des motorisierten Verkehrs sowie eine klimaverträgliche Mobilität an.

Die Kampagne STADTRADELN soll den Radverkehr fördern. Sie ist somit eine niederschwellige und in den teilnehmenden Kommunen leicht umzusetzende Maßnahme, um den Radverkehr zu fördern und lokales Handeln mit globaler Verantwortung zu verbinden.

 
PM Stadtverwaltung
Foto Peter Nied

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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