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22. Juli 2023

Pflege zu Hause erleichtern

Pflege  zu  Hause  erleichtern  –  mit  dem  neuen  Online-Pflegekurs
der Malteser ist das möglich!
Pflegekassen sollen das soziale Engagement im Bereich der Pflege fördern und stärken
sowie die Pflege und Betreuung erleichtern und verbessern. Ein Schritt zu diesem Ziel
ist  der  Online-Pflegekurs,  welcher  ab  sofort  kostenlos  von  den  Maltesern  in  Solingen
angeboten wird.   
 
Solingen, 21.07.2023: Der neue Online-Pflegekurs wird in Kooperation mit den Pflegekassen
vom  Malteser  Hilfsdienst  e.  V.  kostenlos  angeboten.  Er  richtet  sich  an  alle  interessierten
Personen, welche für eine Pflegesituation in Frage kommen aber auch an solche, die bereits
Angehörige oder Nachbarn pflegen.  
 
„Ziel ist es, Menschen mit Pflegebedarf bestmöglich zu versorgen. Dazu gehört auch, dass
der  soziale  Zusammenhalt  in  Familie  und  Nachbarschaft  gestärkt  wird  und  pflegende
Angehörige oder Dritte mehr Sicherheit in ihrem Handeln bekommen. Mit dem Pflegekurs
möchten wir körperliche und seelische Belastungen mindern und ihrer Entstehung
vorbeugen“ erläutert Christian  Görlich,  Dienststellenleiter  der  Malteser  in  Solingen  das
neue Angebot.
 
In  der  Online-Schulung  werden  unter  anderem  die  Grundlagen  der  häuslichen  Pflege
behandelt.  Dazu  zählen  Informationen  zur  Beantragung  eines  Pflegegrads,  die  Erklärung
der Pflegegrade und die damit verbundenen Leistungen sowie Erläuterungen der einzelnen
Pflegeleistungen. Hier findet man wichtige Informationen zur rechtlichen Vorsorge für den
medizinischen Ernstfall wie Vollmachten, Patientenverfügung, gesetzliche Betreuung und
finanzielle Vorsorge.
 
Aber auch Wissenswertes für die Pflege zu Hause beinhaltet der Online-Kurs. Man erfährt
zum  Beispiel,  mit  welchen  Hilfsmitteln  und  Zuschüssen  pflegende  Angehörige  entlastet
werden  oder  wie  Beruf  und  Pflege  vereinbar  sind.  Anleitungen  zu  Hygienemaßen  wie
Körperpflege sowie hilfreiche Tipps zur Vorbeugung und dem Umgang mit einem
Schlaganfall sind weitere Bestandteile des Online-Pflegekurses.  
 
Susanne Schäfer leitet den Hausnotruf in Solingen und weiß: „Unsere Welt unterliegt dem
steten Wandel. Das spiegelt sich bei gesetzlichen und pflegerischen Grundlagen,
Pflegehilfsmitteln und nicht zuletzt im Umgang mit Menschen mit Pflegebedarf –
Hilfsmittel werden „smart“ und die  Digitalisierung  schreitet  ständig  voran.  Mit  unserem
neuen Angebot möchten wir auch junge Menschen erreichen, welche sich um ihre
pflegebedürftigen Angehörigen kümmern.“
 
Der  Zugang  ist  kinderleicht:  Fordern  Sie  den  Link  oder  QR-Code  bei  den  Maltesern  in
Solingen  per  Mail  unter  [email protected]  an,  registrieren  Sie  sich  und
schon kann es losgehen. Am Ende erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
 
Für Rückfragen hierzu steht Ihnen das Malteser-Serviceteam in Solingen gern auch
telefonisch unter 0212 – 20 63 90 zur Verfügung.
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
Christlich  und  engagiert:  Die  Malteser setzen sich für Bedürftige ein • 80.000 Engagierte in Ehren-  und
Hauptamt • an 700 Orten • 1 Mio. Förderer und Mitglieder.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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