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07. Juli 2023

Bergischer Kulturfonds fördert sechszehn Projekte


 



Bergischer Kulturfonds fördert sechszehn Projekte in Wuppertal, Remscheid und Solingen
Der Bergische Kulturfonds fördert in diesem Jahr in einer Höhe von insgesamt 45.000€
sechzehn herausragende Projekte von Nachwuchskünstler*innen aus Wuppertal, Remscheid
und Solingen. Ermöglicht wird der Fonds durch Spenden von regionalen Unternehmen und
Privatpersonen. Langjährige Hauptsponsoren sind insbesondere die Firma Knipex sowie die
Firmen E/D/E und Vaillant. Für diese kontinuierliche Förderung danken Matthias Nocke,
Kulturdezernent der Stadt Wuppertal, sowie die Leitungen der Kulturbüros der Städte des
Bergischen Dreiecks den Sponsoren ganz besonders, denn durch sie werden die
künstlerische Projekte erst ermöglicht.
Die siebenköpfige Jury hat Förderungen für dreizehn Wuppertaler, einen Remscheider und
zwei Solinger Projekte junger Kulturschaffender entschieden, von denen drei als Bergische
Kooperation zwischen allen Städten angelegt sind.
Für eine Förderung ausgewählt wurden Vorhaben aus unterschiedlichen künstlerischen
Sparten, darunter Kunstausstellungen, integrative und partizipative Tanz- und
Theaterprojekte, Filme und Veranstaltungsformate wie Konzertreihen. Insgesamt waren 28
Projektanträge eingereicht worden, davon 23 aus Wuppertal.

Kulturelle Nachwuchsförderung
Der Bergische Kulturfonds wird bereits seit 2011 einmal jährlich im Frühjahr für künstlerische
Projekte von Kulturschaffenden im Alter bis zu 40 Jahren ausgeschrieben und stellt damit eine
explizite Nachwuchsförderung der Freien Kulturszene im Bergischen Land dar.

Wuppertaler Projekte:
GOAL_Tanzperformace
Tetiana Znamerowska
Rooki Session
Jonas Schoelen
Kurzfilm über W-taler Rapper
Débora Makanisa
kollektiv drei
Lisa Jureczko
Heißzeit
Jan Möllmer

Kiss me Baby – Romeo und Julia
Karin Leister
Like a vessel
Louisa Roßner
Next.impuls e.V. / Sound walk
Pascal Merighi
Trees of life
Marvin Dillmann
Offline 2023/24
Mira Sasse
Geheimnisse der Stadt
Miriam Bathe
Ambient Grooves & Art
Inga Eichler
Vintage Tanz
Annika Kompart

Remscheider Projekte
Tanzt jetzt 2023
Joy Kammin

Solinger Projekte
FahrradOper
Christopher Collings
Gewalt&Mitgefühl 4
Verena Bari

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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