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01. Juli 2023

Medien-Workshop mit tollen Themen

Medien-Workshop mit tollen Themen

Und Action! 5-tägiger Film- und Medien-Workshop mit der Künstlerin und Grafi-
kerin Britta L.QL für Kinder und Jugendliche in der Stadtbibliothek Solingen.

10.7.2023 – 14.7.2023, jeweils von 10:00 – 17:00 Uhr

Unter Anleitung der erfahrenen Künstlerin und Gafikerin Britta L.QL lernen Kinder und
Jugendliche im Alter von 10 – 14 Jahren in diesem Film- und Medien-Workshop wie

man Geschichten erzählt und Emotionen durch Bilder einfängt. Durch praktische Übun-
gen und Gruppenprojekte werden die jungen Teilnehmer:innen ihre Fähigkeiten in den

Bereichen Drehbuchschreiben, Kameraführung, Schauspiel und Bildbearbeitung verbes-
sern.

Das Thema des Workshops lautet "Liewerfrauen". Gemeinsam erkunden die Kinder und
Jugendlichen deren Geschichte, stellen Fragen, bilden Teams und entwickeln Ideen,

sammeln Materialien oder führen Interviews, die sie dann in kleine Filme oder Blogbei-
träge umsetzen und diese mit Musik untermalen. Zum Auftakt des 5-tägigen Film- und

Medien-Workshops besuchen die Teilnehmer:innen die Ausstellung zur Geschichte der
Liewerfrauen und der Solinger Stahlwarenindustrie auf dem Gelände des Gründer- und
Technologiezentrums (GuT).

Am letzten Tag des Workshops, dem 14.07.2023, wird es eine exklusive Preview der
entstandenen Filme und Fotos geben. Die Preview beginnt um 17:00 Uhr und bietet den
Teilnehmer:innen die Möglichkeit, ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Aktion „Kulturrucksack NRW“ statt und wird
gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes
Nordrhein-Westfalens.

Ort: Stadtbibliothek Solingen / Konferenzraum (2. OG)
Mummstraße 10
Tel.: 290-3214
Datum: 10.07.2023 – 14.07.2023, jeweils 10:00 Uhr – 17:00 Uhr

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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