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27. Juni 2023

SG Knochenfund in Solingen

SG Knochenfund in Solingen - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal

Wuppertal (ots)Nach einem Knochenfund im Jahr 2019 auf einem Grundstück an der Heresbachstraße in Solingen hat die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei die Ermittlungen durch weitere Grabungen am 27.06.2023 vor Ort fortgeführt.

Im Juli 2019 meldete ein Anwohner den Fund eines Knochenfragments bei der Polizei, welches er im Rahmen von Gartenarbeiten gefunden hatte. Eine umfangreiche und aufwändige Untersuchung des gefundenen Fragmentes im Institut der Rechtsmedizin Düsseldorf brachte zunächst die Erkenntnis, dass es sich um einen Knochen menschlichen Ursprungs handelt.

Weiterführende Untersuchungen und Ermittlungen führten die Kriminalbeamten im März 2023 zu einem DNA-Treffer in polizeilich zugänglichen Datenbanken und somit zu einem Vermisstenfall aus dem Jahr 1990.

Seit dem damaligen Zeitpunkt wird die damals 25-jährige Susanne S. aus dem Raum der Stadt Hamburg vermisst.

An den heutigen Maßnahmen, die dem Auffinden weiterer Beweismittel dienen sollen, waren Beamte der Kriminalpolizei und der Bereitschaftspolizei mit schwerem Grabegerät beteiligt. Es wurden weitere Knochen und Knochenfragmente gefunden. Inwieweit diese menschlichen Ursprungs sind und zu dem bereits 2019 gefundenen Fragment gehören, ist ebenso Teil der Ermittlungen, wie die Hintergründe zu den genauen Umständen und dem Fundort der Knochen.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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