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20. Juni 2023

Workshops in der Gesenkschmiede Hendrichs


Solingen/Workshops in der Gesenkschmiede Hendrichs
Dienstag, 27. Juni 2023, 11 bis 13 Uhr
Seifenblasenworkshop
Das hat sich gewaschen! Seifenblasenworkshop für Kinder ab 6 Jahren
Mit Seife kann man Hände waschen, aber sie eignet sich noch zu sehr viel mehr: zum Beispiel
für Seifenblasen. Wer mag die nicht!?
Aber wie macht man eigentlich die perfekte Seifenblasenflüssigkeit? Gibt es nur runde
Seifenblasen oder auch eckige? Auf dem Programm stehen Spiele und Experimente rund um
die schillernden Blasen. Es wird gemischt, gepanscht, gebastelt und natürlich gepustet.
Alter: Kinder ab 6 Jahren
Eintritt frei, Materialkosten: 5 €
Die Anmeldung zu diesem Workshop läuft über den Ferien(s)pass Solingen. Informationen
erhalten Sie über das Ferien(s)pass-Büro, Tel.: 0212 / 22 38 70 oder unter
www.ferienspass.net

Donnerstag, 29. Juni 2023, 11 bis 13 Uhr
Workshop: Feuer frei
Ein Feuerworkshop für Kinder zum Experimentieren und Feuermachen
Kokeln, zündeln, brennen, glühen... aber richtig. Früher war Feuer im Alltag allgegenwärtig.
Man brauchte es zum Kochen, Heizen und fürs Licht. Und auch Fabriken, wie die
Gesenkschmiede Hendrichs waren auf das Feuer angewiesen: Sei es im
Dampfmaschinenkessel oder im Schmiedeofen.
Diese Zeiten sind vorbei. Aber Feuer ist immer noch faszinierend. Der richtige Umgang damit
will jedoch gelernt sein.
Was brennt eigentlich alles und wie? Wie kann man sicher mit dem Feuer umgehen und es im
Notfall wieder löschen?
Und kann man auch ohne Feuerzeug und Streichhölzer Feuer machen?
Alter: Kinder von 6 bis 12 Jahren
Kosten: 5 € Materialkosten je Teilnehmer*in, der Eintritt ins Museum ist für Kinder frei,
Erwachsene: 6,50 € Eintritt
Hinweise: Es wird enganliegende Kleidung aus nicht-synthetischem Material empfohlen. Lange
Haare bitte zusammenbinden.
Die Anmeldung zu diesem Workshop läuft über den Ferien(s)pass Solingen. Informationen
erhalten Sie über das Ferien(s)pass-Büro, Tel.: 0212 / 22 38 70 oder unter
www.ferienspass.net

Lizenz des angehängten Fotos: Public Domain

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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