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20. Juni 2023

Wald im Mittelpunkt



 Wald im Mittelpunkt

Solingen/hier ein Rückblick auf die vier Veranstaltungen von letzter Woche sowie ein kleiner Ausblick.

Am 10.06.2023 haben wir zusammen mit verschiedenen Akteuren aus Wald wie Marina Dirks von Stresi23 in der fußgängerzone sowie dem Straßenstück zwischen dem Kreisverkehr und der Kaufland-Einfahrt Beats&Trödel veranstaltet. Die Finanzierung war auf Messers Schneide, aber ganz zum Schluss hat sich doch noch ein Sponsor gefunden, so daß wir mit einem blauen Auge davon gekommen sind. In den nächsten Wochen wollen wir uns zusammensetzen, um zu überlegen, wie wir die Finanzierung auf sichere Füße stellen können. Das Stadtteilmanagement hat uns dazu schon verschiedene Hinweise gegeben.

Das Fest war mit über 50 Trödelständen, einem tollen Musikprogramm an zwei Stellen, fünf Getränke- und Speisestationen sowie einer Skaterbahn für Wald jedenfalls herausragend. Das Echo bei den Teilnehmern und Besuchern war jedenfalls sehr positiv.

In den letzten Wochen haben uns viele Walder unterstützt und wir haben die Gelegenheit ergriffen über unsere Aktion Sterntaler Bettina Hahmann einen namhaften Betrag zu übergeben. Die aktuelle wirtschaftliche Situation bringt immer mehr Familien in Bedrängnis und Bettina Hahmann weiß um diese Verhältnisse.

Ganz anders verlief der erste Walder Feierabendmarkt am 15.06.2023, den wir initiert hatten. Es waren eine ganze Reihe von Händlern vor Ort, vom Messerschleifstand Felix über frisches Obst bis hin zum Eiswagen. Auch die Walder Gastronomie sowie die Basenbande mit veganen Fertiggerichten waren anwesend. Der Stand von Putia la Reina war dann auch mit italienischen Spezialitäten sehr schnell ausverkauft und auch die anderen Händler waren des Lobes voll über diese neue Aktivität den Walder Ortskern zu beleben. Vegane Fertiggerichte sind übrigens auch in unserer häuslichen Küche angekommen und waren durchaus wohlschmeckend. Noch eine Besonderheit: so viele Bekannte habe ich selten in so kurzer Zeit an derselben Stelle getroffen.

Die zweite Auflage des Feierabendmarkts gibt es am 13.07.2023, 17 - 20 Uhr. Wir sind darauf gespannt.

Am Freitag hatten wir im Walder Kotten das Konzert von Robert Schreiber mit seinem Programm "Reinhard Mey", was beim Publikum wieder sehr gut angekommen ist.

Am gestrigen Sonntag sind wir mit der Reihe der Parkkonzerte im Walder Stadtpark gestartet. Die Critical Mass Bigband hat uns wie schon im letzten Jahr mit einem Bogen auf vielen Jahrzehnten Musik von Count Basie bis hin zu aktuellen Liedern hervorragend unterhalten.

Das Konzert stellte auch die Überleitung zu unserer nächsten Veranstaltung im Walder Kotten her. Am Montag, 26.06.2023, startet ab 19:30 Uhr wieder eine Ausgabe der Jazz Jam Session, diesmal mit der Opener Band "Anchalita und Band". Von ihrem Gesangskönnen konnten wir uns gestern schon überzeugen, sie stand nämlich auch beim Konzert der Bigband auf der Bühne der Konzertmuschel und unterstützte die Bigband mit starkem Gesang. Natürlich freuen wir uns umso mehr auf die Session am 26.06. und sind gespannt auf ihre Stimme im Jazz-Genre.

Montag, 26.06.2023, 19:30 Uhr, Jazz Jam Session mit Anchalita und Band

Am 28.06.2023 haben wir im Walder Kotten wiederum den Auftakt zu etwas ganz Neuem (zumindest für uns). Im Walder Kotten wollen wir zusammen mit 2 Künstlerinnen Gespräche führen, die später als O-Töne zu einer Oper zusammengefügt werden. Deshalb laden wir alle Walder ein sich an diesem Experimant zu beteiligen. Thema sollen Erinnerungen und das Verstehen sein. Wir können uns das Ganze übrigens auch noch nicht so recht vorstellen. Aber auf Neues wollen wir uns gerne einlassen.

Mittwoch, 28.06.2023, 10:30 Uhr, Walder Kotten, Erinnerungen und das Verstehen



 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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