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16. Juni 2023

Mai war trocken mit sommerlichen Temperaturen

Mai war trocken mit sommerlichen Temperaturen

 

Zweite Monatshälfte regenfrei

Der Mai insgesamt war recht trocken und machte in der zweiten Monatshälfte dem Beinamen „Wonnemonat“ alle Ehre. Es fielen ca. 20 Liter pro Quadratmeter weniger Regen als im Durchschnitt. Ab dem 17. Mai gab es in dem Monat überhaupt keinen Niederschlag mehr. Dies ergaben die Messungen des Wupperverbandes.

An der Bever-Talsperre in Hückeswagen wurden insgesamt 58 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Im langjährigen Mittel sind es im Mai dort 79 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid fielen 62 Liter, der Durchschnitt liegt hier bei 82 Litern.

Auf der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal lag die Regenmenge bei 53 Liter, im Durchschnitt sind es 78 Liter.

Am meisten Regen wurde an der Messstelle Stöcken in Kierspe gemessen. Der Wert lag hier bei 93 Litern. Die niederschlagärmste Messstation im Wuppergebiet war diesmal die Messstelle Bornbach in Remscheid. Hier wurden nur 50 Liter gemessen.

Einen sehr nassen Tag gab es allerdings: Am 9. Mai fielen an der Großen Dhünn-Talsperre 33 Liter und an der Bever-Talsperre 31 Liter. In Wuppertal-Buchenhofen waren es zwar weniger, aber immerhin noch 19 Liter.

Die Trockenphase setzte sich bisher auch im Juni fort. In den ersten 14 Tagen fielen nur 4 Liter Regen an den Messstellen Bever-Talsperre und Lindscheid / Große Dhünn-Talsperre.

Entsprechend ist der Pegelstand der Wupper derzeit niedrig. Der Wupperverband leistet mit den Talsperren, allen voran mit der Wupper-Talsperre, Niedrigwasseraufhöhung. Zurzeit werden aus der Wupper-Talsperre rund 2.000 Liter pro Sekunde an die Wupper abgeben. Das ist doppelt so viel, wie der Talsperre momentan natürlich zufließen. Mit dem Talsperrenwasser wird am Referenzpegel in Wuppertal die Mindestwasserführung von 3.500 Litern pro Sekunde gewährleistet und somit das Ökosystem Wupper unterstützt.

Der Stauinhalt der Wupper-Talsperre liegt derzeit mit 21 Mio. Kubikmetern bei rund 86 Prozent.

Laut DWD NRW nassestes Bundesland im Mai

Der Deutsche Wetterdienst berichtete, dass in dem im Bundesdurchschnitt insgesamt zu trockenen Monat in NRW noch der meiste Regen fiel. Im NRW-Durchschnitt fielen 70 Liter pro Quadratmeter, das Mittel für Mai liegt bei 72 Liter. Dennoch gab es zahlreiche Sonnenstunden in NRW: Mit 250 Stunden waren es 40 Stunden mehr als sonst, denn in diesem Bundesland liegt das Mittel im Mai bei 190 Stunden. Auch wurden die Temperaturen am 21. und 22. Mai sommerlich warm.

 

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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