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14. Juni 2023

Ohligs, der Marktplatz ist schön!

Ohligs, der Marktplatz ist schön!

Am Samstag gibt es ein Fest zur Eröffnung

Solingen/Rund ein Jahr wurde gebaut, jetzt zeigt der Ohligser Markt sein neues Gesicht - freundlich, einladend, vielseitig nutzbar. „Ohligs, der Marktplatz ist schön" - unter diesem Motto wird nun am Samstag, 17. Juni, die Eröffnung gefeiert.

Beim Familienfest, das um 15 Uhr startet, wird der Marktplatz zur Bühne. Bis 18 Uhr gibt es Tanzaufführungen, Spielangebote, kulinarische Genüsse und ein musikalisches Rahmenprogramm. Gestaltet wird die Eröffnungsfeier von vielen Beteiligten aus dem Stadtteil - von Vereinen, Mitgliedern der Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft (OWG), Gastronomen und Markthändlern -, sowie von Mitarbeitenden der Verwaltung und dem Stadtteilbüro. Offiziell wird es um 16 Uhr, wenn Oberbürgermeister Tim Kurzbach spricht und ein Band durchschneidet. Vorgestellt wird dann auch das in den Boden eingearbeitete Ohligser Stadtwappen aus Grauwacke, das die Ohligser Jongens mit Spenden aus dem Stadtteil initiiert hatten. Und auch nach dem Familienfest geht es weiter: Bis 22 Uhr klingt das Fest an der MAKU Weinbar mit Musik aus. Bereits am Samstagmorgen kehren die Markthändler zurück: Der erste Wochenmarkt nach dem Umbau findet von 7 bis 13 Uhr statt.

Mit der Eröffnung des Ohligser Marktes ist der erste Bauabschnitt zur Umgestaltung der Fußgängerzone abgeschlossen. Auf der Düsseldorfer Straße wird noch etwa bis zum Jahresende gebaut. Die gesamte Fußgängerzone wird damit zu einem freundlichen Ort, der zum Bummeln, Verweilen und Einkaufen einlädt. Der Umbau ist ein wichtiger Meilenstein im Zuge des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes (ISEK) für Ohligs.

 
PM Stadtverwaltung

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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