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08. Juni 2023

„Mittsommer op der Hüh“

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18. Juni 2023, 15 Uhr: Benefizkonzert „Mittsommer op der
Hüh“ und „KinderLiederWerkstatt“ in der Bethanien-Kapelle  
 
Solingen, 7. Juni 2023. Am 18. Juni 2023 laden Musiker aus Solingens Stadtteil
Aufderhöhe  zu  einem  Benefizkonzert  in  die  Bethanien-Kapelle  ein.  Unter  dem  
Motto  "Mittsommer  op  der  Hüh"  erklingen  ab  15  Uhr  Blues-Balladen,  barocke  
Bourées, Zither, Dudelsack, Jazzharfe und Folk-Fiddles.   Zudem gibt es Tanz und Trommelklänge sowie die „KinderLiederWerkstatt“, zu der
die  Pädagogin  und  Musikerin  Andrea  Daun  Kinder  ab  vier  Jahren  einlädt.  In  der  
„KinderLiederWerkstatt“ erlernen die Kinder rund eine Stunde lang ein paar lustige
Lieder, fröhliche Bewegungsspiele und Tänze, die sie dann auf der Bühne in der
Bethanien-Kapelle vorführen. Treffpunkt für die Kinder ist von 14.30 bis 15 Uhr an
der Bethanien-Kapelle  
Spendenerlös ist für eine überkonfessionelle Segensstation
 Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl wird gesorgt. Die Aufderhöher Musiker
bitten um eine Spende für eine überkonfessionelle Segensstation auf dem Gelände
der Diakonie Bethanien in Solingen.  „Manchmal braucht man einfach mal den Zuspruch, dass Gott da ist. In genau der
Situation, in der man sich gerade befindet. Auf unserem Gelände sind viele Men-
schen unterwegs, die so einen Zuspruch gut gebrauchen können. Patienten, Be-
wohner, Mitarbeitende und Besucher“, erläutert Pastorin Friederike Meißner, Lei-
terin des Referats Theologie, Seelsorge, Ethik und Jugend der Diakonie Bethanien
die Segensstation.  „Unsere  Segensstation  soll  für  alle  Menschen  sein  und  ein  Ort  werden,  an  dem  
man zum Beispiel eine Karte mit einer ermutigenden Zusage finden oder auch per-
sönlich  gesegnet  werden  kann.  Aber  es  soll  auch  Raum  für  die  eigenen  Sorgen  
oder Nöte geben, die auf einen Zettel geschrieben und anderen zum Gebet anonym
anvertraut werden können.“   
 Über die Diakonie Bethanien
    

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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