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06. Juni 2023

Deutsches Klingenmuseum feiert großes Sommerfest


Deutsches Klingenmuseum feiert großes Sommerfest
Solingen/Gräfrather Vereine und Jugend-musiziert-Preisträger beteiligen sich am Sonntag

Zum diesjährigen Sommerfest laden für Sonntag, 11. Juni, die Freunde des Deutschen Klingenmuseums e. V. und das Deutsche Klingenmuseum (DKM) von 15 bis 20 Uhr in den Innenhof des Museums ein. Mit Reibekuchen des Heimatverein Solingen-Gräfrath e. V., Würstchen vom Grillstand der Freiwilligen Feuerwehr Solingen-Gräfrath sowie Kaffee und Kuchen der Pfadfinder St. Mariä Himmelfahrt ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Während des gesamten Tages ist der Eintritt in das Museum frei. Das Fest verspricht viel Spaß und geselliges Zusammensein für Klein und Groß. Um 15 Uhr führt Museums-Guide Christa Witte durch die Ausstellung und der Schmied Daniel Niederau öffnet die Türen des Schmiedehauses. Das jüngere Publikum kann sich beim Scherenschnitt-Workshop kreativ betätigen.

Zudem präsentieren begabte Schülerinnen und Schüler der Jugendmusikschule Solingen ein erstklassiges Musikprogramm. Um 15 Uhr spielt das „Wirbelquartett", das beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert" die Höchstpunktzahl erreichte. Annika Strnad (Violine), Mika Cichon (Violine), Naomi Cichon (Viola) und Luca Miedek (Violoncello) spielen ihr Wettbewerbsprogramm mit Werken von Ludwig van Beethoven und Giacomo Puccini. Und um 17 Uhr spielt der Pianist Quentin Wächter auf dem Flügel Werke von Johann Sebastian Bach, Dimitri Schostakowitsch und anderen. Der 13-Jährige ist nicht nur Schüler der Jugendmusikschule Solingen, sondern besucht bereits parallel das PreCollege der Musikhochschule Köln.

Foto peternied

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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