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31. Mai 2023

Walder Theatertage machen die Straße zur Bühne

Walder Theatertage machen die Straße zur Bühne!
Solingen/Kulturministerin Brandes: „Kultur passiert dort, wo die
Menschen sind: auf der Straße!“

Das nordrhein-westfälische Kulturministerium fördert die Walder Theatertage mit einer
herausgehobenen Förderung in Höhe von 50.000 Euro. Kulturministerin Ina Brandes lobt
die engagierte Arbeit aller Akteurinnen und Akteure, die sich seit vielen Jahren für die
Walder Theatertage mit viel Herzblut engagieren.
Jazz, Weltmusik, Klassik, Poetry Slam, Akrobatik, Zirkus, Kabarett, Tanz und
Schauspiel ...Dieser bunte, spartenübergreifende Mix macht die Walder Theatertage zu
einem Publikumsmagneten.
Kulturministerin Ina Brandes: „Die Vielzahl und die Vielfalt unserer Kulturveranstaltungen
in Nordrhein-Westfalen ist einzigartig in Europa. Nirgendwo sonst gibt es in Metropolen
ebenso wie in ländlichen Regionen ein so dichtes Kulturangebot. Die Walder Theatertage
sind ein hervorragendes Beispiel dafür. Besonders für Kinder und Jugendliche sind die
Theatertage eine außergewöhnliche Erfahrung. Weil Kunst und Kultur dort passiert, wo die
Menschen sind: auf der Straße!“
Peter Wirtz, Vorsitzender des Trägervereins „Walder Theatertage“: „Mit der Solinger
Kulturreihe den Walder Theatertagen ist uns etwas Außergewöhnliches gelungen. Wir
machen die Straße zur Bühne für einen einzigartigen Kultur-Mix und schaffen damit
kulturelle Erlebnisräume für alle Altersgruppen. Gerade nach der Corona-Pandemie
erleben wir eine große Sehnsucht nach solchen Kulturerlebnissen in Gemeinschaft.“
Drei Projekte richten sich ausdrücklich an junge Menschen, die Kunst und Kultur genießen
wollen und sich außerdem selbst als Akteurinnen und Akteure in Szene setzen wollen. Bei
„Jugend macht Kultur“ sind die Walder Theatertage an Schülerinnen und Schüler,
Jugendgruppen und junge Leute aus Stadtteil-Quartieren herangetreten und haben sie
ermutigt, selbst ein Kulturprogramm auf die Beine zu stellen.
Der Wettbewerb „Preis der jungen Poeten“ sucht junge Menschen zwischen 14 und 24,
die ihre besten Texte (maximal 1500 Wörter) einsenden. Der Preis (500 Euro) wird am 3.
Juni im Theaterzelt in Solingen-Wald verliehen.
Die neue Programmidee gerade für Kinder im Grundschulalter Inszenierungen zu finden,
setzen die Walder Theatertage mit den märchenhaften Inszenierungen von Nicole und
Martin im Weißen Zelt um. Über 1000 Kinder werden dieses Schauspiel im Zelt erleben.
Die Walder Theatertage sind seit 1998 eine feste Größe im Kulturkalender des Bergischen
Städtedreiecks und haben sich zu einem Event mit Strahlkraft weiter über die Region
hinaus entwickelt.



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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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