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22. Mai 2023

360 Grad Virtual Reality



Solingen, 22.05.2023-360 Grad Virtual Reality
Das Kulturmanagement Solingen bietet die Philharmonischen Konzerten der
Bergischen Symphoniker zukünftig auch als innovativen Live-Stream an.

In den letzten Jahren ist am Theater und Konzerthaus das Angebot an Streams stetig

gewachsen. Durch den Einsatz von zwei neuen 360-Grad-Kameras bei den Video-
Aufnahmen bekommt das Online-Publikum nun die Möglichkeit die Philharmonischen

Konzerte der Bergischen Symphoniker auf neue, intensive Art live zu erleben.
Mithilfe der neu programmierten App „Theater & Konzerthaus SG“ sowie einer eigenen
VR-Brille oder eines eigenen VR-Cardboards können sich die virtuell anwesenden Gäste
nun am Event-Ort in alle Richtungen umsehen und haben das Gefühl, nicht einfach nur
live dabei zu sein, sondern unmittelbar neben den Künstlerinnen und Künstlern zu stehen
und deren Blickwinkel einzunehmen. Darüber hinaus werden gemeinsam mit Kinder- und
Jugendbildungseinrichtungen VR-Cardboards jungen Menschen zur Verfügung gestellt,
um sie für das Programm im Theater und Konzerthaus zu begeistern.
Die nächsten 360-Grad-Live-Streams sind zu erleben beim 9. Philharmonischen Konzert
am Dienstag, 23.05.2023, um 19:30 Uhr sowie beim 10. Philharmonischen Konzert am
Dienstag, 20.06.2023, um 19:30 Uhr. Das Angebot ist im Rahmen der Projektförderung
für alle Interessierten kostenfrei. Die App kann im Android und iOS App-Store
heruntergeladen werden. Auch Interessierte ohne Smartphone können den Stream unter
www.theater-solingen.de mit verfolgen.
Das Projekt wird durch den Landschaftsverband Rheinland gefördert und ist in
Kooperation mit den Bergischen Symphonikern und EXCIT3D GmbH entstanden.

Foto Mateusz Zahora.jpg

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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