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10. Mai 2023

„TIMO- WUERZ-Woche“

14. bis 21. Mai 2023: „TIMO- WUERZ-Woche“ in Langenfeld:   
    
Das kreative Multitalent Timo Wuerz, in der Presse auch als der  „Rockstar der Comic-Scene“
bezeichnet, wird vom 14. bis 21. Mai 2023 mit einer umfangreichen Werkschau und mit prominenten
Gästen persönlich zu Gast in Langenfeld sein. Initiiert und organisiert wurde die Veranstaltungsreihe
von Dirk Tillenburg, einem profunden Kenner der Comic-Scene. Es gibt Ausstellungen und
Veranstaltungen in der Wasserburg Haus Graven, dem Kunstverein Langenfeld und der
Stadtbibliothek Langenfeld.  Die Woche beginnt am Sonntag, den 14. Mai um 14 Uhr mit der Vernissage der
Kunstausstellung „WILD+FREE“ in Haus Graven. Timo Wuerz nimmt sich dabei seiner größten
Passion an, den Tieren. In wundervollen Zeichnungen und Gemälden setzt er ihnen ein Denkmal und
beschäftigt sich mit der Frage, was Kunst zum Artenschutz beitragen kann. Die Ausstellung zeigt nicht
nur wunderschöne vom Künstler geschaffene Tierbilder, sondern will auch ein Bewusstsein für
bedrohte Arten schaffen. Die Ausstellung ist bis zum 16. Juli bei freiem Eintritt zu den Öffnungszeiten
in der Wasserburg zu sehen. Im Rahmen der Vernissage am 14. Mai gibt es eine Performance des Künstlers und ab ca. 16 Uhr
wird dort der Podcast „POW! – Ein ComicPodcast“ mit Matthias Penkert-Hennig, Andreas Wolf und
Emu Bizarro live aufgezeichnet. Eine Live-Aufzeichnung ist dann auch am 17. Mai ab 18 Uhr in der Wasserburg Haus Graven
terminiert, wenn der „COMIC-talk mit Hella von Sinnen + Gästen“ stattfinden wird. Dieser
regelmäßige Talk gilt als das „Literarische Quartett zur Graphischen Literatur“. Mit kompetenten und
prominenten Gästen diskutiert die Entertainerin über aktuell erschienene Werke. Eintritt 12 € VVK www.haus-graven.de  / 14 € AK. Vom 15. bis 21 Mai wird Timo Wuerz mit weiteren Arbeiten in der Stadtbibliothek Langenfeld
während der Öffnungszeiten zu sehen sein, wo er seine „John-Sinclair-Cover-Gemälde“ ausstellen
wird. Der „Geisterjäger John Sinclair“ dürfte nicht nur der älteren Generation bestens bekannt sein.
Die Ausstellung wird mit einer Lesung und einer Talkrunde mit Timo Wuerz und Autor Jason Dark
am Freitag, den 19. Mai um 19.30 Uhr abgerundet. Mit einer Auflage von über 250 Millionen
Romanen und 5 Millionen Hörspielen hat die Marke „John Sinclair“ längst Kultstatus erreicht. Der
Sinclair-Schöpfer Helmut Rellergerd, alias Jason Dark, stammt aus Dortmund, lebt seit Jahrzehnten in
Bergisch Gladbach, und wird in der Szene gefeiert wie ein Popstar. Eintritt 12 € - Anmeldung unter www.stadtbibliothek-langenfeld.de erbeten. Im Kunstverein Langenfeld ist zu den Öffnungszeiten ebenfalls zwischen dem 14. und dem 21. Mai
eine Ausstellung mit dem Titel „Kunst ? Comics ? Kitsch?“ zu sehen, eine kritische Betrachtung
und Auseinandersetzung mit dem Medium Comic. Im Rahmen der Finissage am 21. Mai ab 11 Uhr
zeigt Timo Wuerz eine weitere Live-Performance. Eintritt frei. Als Abschluss der Eventwoche findet am 21. Mai um 18 Uhr in der Wasserburg Haus Graven das
Konzert „VATER & SOHN op Kölsch“ statt. "Vater und Sohn" sind die Helden der gleichnamigen
wortlosen Bildergeschichten von Erich Ohser, alias e.o. plauen. Die lustigen kleinen Bildgeschichten,
die Vater und Sohn in alltäglichen Situationen zeigen und immer eine besondere Herzlichkeit und
Komik versprühen, wurden schnell Kult und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.  Das Vater-Sohn-Gespann Rolly und Stephan Brings hat nun erstmals eine Auswahl der liebsten
Geschichten mit originellen kölschen Texten versehen, die von Rolly und Benjamin Brings
moderiert und musikalisch präsentiert werden. Eintritt 15 € VK www.haus-graven.de / 17 € AK.


Foto  (Copyright: Timo Wuerz).

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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