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20. Dezember 2022

VRR bereitet DeutschlandTicket vor

VRR bereitet DeutschlandTicket vor und bringt Neuerungen beim SozialTicket auf den Weg

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) begrüßt, dass sich Bundesregierung und Länder in ihrer Sitzung am 8. Dezember 2022 auf Finanzierungsmodalitäten zum DeutschlandTicket geeinigt haben und sich bereit erklären, eventuell entstehende Mehrkosten zu jeweils gleichen Teilen auszugleichen. Gemeinsam mit Partnern und Verkehrsunternehmen bereitet der VRR die schnellstmögliche Umsetzung des neuen Tarifangebotes vor. Parallel dazu bringt der Verbund Neuerungen beim SozialTicket auf den Weg. Ab 1. Januar 2023 wird es das Ticket als preislich günstigeres Abonnement geben. Am 1. Juni 2023 geht eine FlexSozial-Variante als attraktive Ticketalternative für Gelegenheitskund*innen an den Start.

Nachdem jetzt auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen sind, werden den politischen Gremien des VRR die für die Umsetzung des DeutschlandTickets erforderlichen Beschlüsse im Rahmen von Sondersitzungen zur Entscheidung vorgelegt. Dies wird voraussichtlich im Januar 2023 der Fall sein. Ziel ist es, das Ticket bis zum 1. April 2023 einzuführen. „Dass die politisch Verantwortlichen gezielt auf den ÖPNV setzen, um die Menschen in Deutschland zu entlasten, freut uns sehr. Die Nahverkehrsunternehmen im Verbundraum leisten mit ihrem attraktiven Angebot einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Denn der ÖPNV ist das Rückgrat einer zeitgemäßen, klima- und umweltfreundlichen Mobilität. Deshalb ist es uns wichtig, dass Bund und Länder die Einnahmeausfälle der Verkehrsunternehmen ausgleichen, die durch das DeutschlandTicket entstehen“, erklärt VRR-Vorstand José Luis Castrillo.

Der VRR bereitet bereits seit vielen Wochen gemeinsam mit seinen Partnern und Verkehrsunternehmen im Verbundraum die schnellstmögliche Umsetzung des DeutschlandTickets vor. Der Verbund wird dabei sicherstellen, dass alle Fahrgäste vom deutschlandweit gültigen Nahverkehrsticket profitieren. Wer das DeutschlandTicket schnell und unkompliziert kaufen möchte, sobald es verfügbar ist, kann sich schon heute im Ticketshop der VRR App registrieren. Fahrgäste, die bereits ein Aboticket nutzen, müssen nichts weiter unternehmen. Die Verkehrsunternehmen und Vertriebsdienstleister aus dem VRR werden ihre Abonnent*innen in Kürze darüber informieren, wie es mit ihrem Zeitticket weitergeht und wie sie bei Interesse in das DeutschlandTicket-Abonnement wechseln können.

Bis zur Einführung des DeutschlandTickets gelten im Verbund die im September beschlossenen Externer LinkPreise. Mit dem Start des DeutschlandTickets wird ein großer Teil der Stammkund*innen dann deutlich günstiger unterwegs sein. Perspektivisch wird der Verbund gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und den Verbünden in NRW ein einfaches, landesweites, aber auch finanziertes Tarifkonzept durchdenken, das alle Kundengruppen einschließt. Der Schwerpunkt wird auf der digitalen Transformation sowie auf der Weiterentwicklung des landesweiten elektronischen Tarifs eezy liegen.

Vor dem Hintergrund hoher Inflationsraten sowie steigender Kosten für Lebenshaltung und Energie sind insbesondere einkommensschwache Menschen stark belastet. Um ihnen trotzdem im Sinne der öffentlichen Daseinsvorsorge den Zugang zu öffentlichen Mobilitätsangeboten zu ermöglichen, entwickelt der VRR das SozialTicket weiter. Ab 1. Januar 2023 wird es das Ticket auch als Abonnement geben. Kund*innen profitieren im Vergleich zum regulären Monatsticket von einem günstigeren Preis. Außerdem entfällt der monatliche Gang zur Verkaufsstelle, um das Monatsticket bzw. Wertmarken zu kaufen. Denn die neue Abo-Variante des SozialTickets wird als digitales Ticket auf einer Chipkarte ausgegeben.

Ab 1. Juni 2023 bietet der VRR zudem eine flexiblere SozialTicket-Variante für anspruchsberechtige Gelegenheitskund*innen. Um ihnen auch Fahrtmöglichkeiten über die Preisstufe A in ihrer Stadt bzw. ihrem Kreis hinaus anbieten zu können, wurde ein Ticket konzipiert, dass sich an das Flex25-Angebot anlehnt. Die berechtigten SozialTicket-Kund*innen haben für einen Grundpreis von 2,90 Euro die Möglichkeit, um 50 Prozent rabattierte EinzelTickets in allen Preisstufen innerhalb von 30 Tage zu kaufen.

NRW-weite Aktion für Stammkund*innen endet am 31. Dezember 2022

Ende des Jahres 2022 endet die aktuell laufende, NRW-weite Stam

 

 

PM VRR

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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