Die Kölner Domfenster erzeugen im Dom ein farbiges Licht, das im Mittelalter als wahrnehmbarer Eindruck der Allmacht Gottes galt.[1] Im Geiste der neuplatonisch-scholastischen Lichtmystik war das
gotische Bausystem des Doms darauf ausgerichtet, möglichst große Fensterflächen zu schaffen, um den angestrebten Farbklang zu erzielen. In Köln erzeugten die 9 Fenster im nördlichen Seitenschiff
im 14. Jahrhundert eine pastellfarbene Lichtwirkung, die unter den mittelalterlichen Kirchen einzigartig blieb. Sie ist im Domchor bis heute erhalten. Insgesamt hat der Dom rund 10.000 m²
Fensterfläche, von der rund 1.500 m² aus dem Mittelalter stammt.[2]












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