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06. Dezember 2022

WMTV und SV Solingen kooperieren erfolgreich

Solingen/E-Sport – WMTV und SV Solingen kooperieren erfolgreich!  
Am  2.12.22  war  es  so  weit  –  der  SV  Solingen  bot  in  Kooperation  mit  dem  Wald
Merscheider Turnverein (WMTV) das erste E-Sport-Event für Jugendliche im Alter von
12 – 18 Jahre an.  
Ausgelassene Stimmung, laute Jubelschreie, aber auch enttäuschtes Stöhnen lassen
den  Raum  förmlich  erbeben,  denn  über  40  Jugendliche  battlen  sich  gerade  in
Kleingruppen  via  Playstation  im  FIFA-Fußballturnier.  Die  Übungsleiter  des  WMTV
koordinieren das Turnier und leiten die Teams fachlich an – auch Tipps für gesundes
Sitzen und Lockerungsübungen für zwischendurch fehlen hier nicht.  
Das Integrationsteam des SV Solingen sorgt mit gesunden Snacks und alkoholfreien
Cocktails  für  das  leibliche  Wohl  der  Kids.  „Mit so viel Andrang haben wir gar nicht
gerechnet“ sind sich Emilia Aiello und Natalia Slanina vom Integrationsteam des SV
Solingen einig.
Die  Idee  für  dieses  E-Sport-Event  ist  aus  einem  speziellen  Integrationsangebot  des
SV  Solingen,  gefördert  aus  Mitteln  des  Landes  NRW  im  Rahmen  des  Projektes
KOMM-AN NRW, entstanden.
Das ehrenamtliche Integrationsteam kümmert sich speziell um neuzugereiste Kinder
und  Jugendliche,  begleitet  die  Aufnahme  im  Verein  und  gibt  Hilfestellung  bei  der
Eingewöhnung  in  die  jeweiligen  Mannschaften.  Auch  darüber  hinaus  erfahren  die
Kinder  und  deren  Familien  Unterstützung;  so  hilft  das  Team  des  SV  Solingen  bei
bürokratischen  Angelegenheiten  in  separaten  Sprechstunden  und  der  Suche  nach
bedarfsorientierten Hilfsangeboten für Neuzugereiste.
„Mit  speziell  auf  die  Kids  abgestimmten  Angeboten  wie  diesem  E-Sport-Turnier
möchten wir neuzugereisten Kindern und Jugendlichen auch außerhalb des
Rasenplatzes  die  Möglichkeit  zum  Schließen  neuer  Freundschaften  sowie  zum
schnellen Erlernen unserer Sprache und Kultur geben. Bei uns sollen sich alle wie   
zuhause fühlen“ so  Bettina  Heuschkel,  Initiatorin  des  Integrationsprojekts  beim  SV
Solingen.  „Ganz  großen  Wert  legen  wir  darauf,  dass  sich  unser  Angebot  nicht
ausschließlich an unsere Mitglieder richtet. Bei uns sind alle Neuzugereisten herzlich
willkommen!“  
Das Team freut sich selbstverständlich auch auf Unterstützung durch weitere, ehren-
amtlich Engagierte. Kontakt: [email protected] oder Telefon 0172 570 69 05
 
KOMM-AN  NRW ist  ein  Programm  des  Landes  Nordrhein-Westfalen  zur  Förderung
der  Integration  von  Geflüchteten  in  den  Kommunen  und  zur  Unterstützung  des
bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe.








Foto (Quelle SV Solingen)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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