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29. November 2022

Sleeping Beauty (Dornröschen)

Sleeping Beauty (Dornröschen)

Solingen/Das Theater und Konzerthaus präsentiert am Donnerstag, 01.12.2022 und Freitag,
02.12.2022 ein Ballett, getanzt von der Compagnie Illicite Bayonne aus Frankreich
mit Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski und Maurice Ravel, musikalisch begleitet
von den Bergischen Symphonikern.
Vor langer Zeit beklagte eine Königin, dass sie keine Kinder hatte. Da sprach eine
wunderschöne Fee mit Namen Carabosse zu ihr: „Dein Wunsch wird in Erfüllung gehen,
du wirst ein Mädchen zur Welt bringen, aber es gibt einen Preis zu zahlen. Prinzessin
Aurora soll sich in ihrem fünfzehnten Jahr mit einem Dorn stechen und daran sterben“.
Ohne ein weiteres Wort verschwand sie, doch die Vorhersage der Fee erfüllte sich und
die Königin gebar ein kleines Mädchen.
Zu Auroras sechzehntem Geburtstag wurde ein großes Fest gefeiert. Das Mädchen blieb
allein im Schloss zurück und lernte einen jungen Mann kennen – Carabosses Sohn. Bald
bemerkte die Prinzessin, dass sein Körper mit Dornen bedeckt war. In dem Moment, als
sie sich ihm leidenschaftlich näherte, fiel sie in einen ewigen Schlaf; der Fluch hatte sich
erfüllt. Erschrocken lief der Prinz davon, doch die Erinnerung an Aurora verfolgte ihn in
seinen Gedanken.
Carabosse forderte ihren Sohn auf, die Prinzessin zu vergessen. Er weigerte sich und die
Dornen, die ihn bedeckten und die aus all den alten Flüchen seiner Mutter entstanden
waren, töteten diese schließlich. Daraufhin konnte der Prinz die dornige Haut abstreifen
und Aurora auf ihrem Rosenbett erwecken.
Karten für die Veranstaltungen am Donnerstag, 01.12.2022 und Freitag, 02.12.2022 um
19:30 Uhr im Pina-Bausch-Saal des Theater und Konzerthaus können für 19,00-45,00
Euro online unter www.theater-solingen.de oder an der Theater- und Konzertkasse
(Konrad-Adenauer-Straße 71, 42651 Solingen, Telefon 0212 204820) erworben werden.


Foto Manu Picado

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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