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18. November 2022

FRAGWÜRDIGE FUSSBALL WM

 

Katar: und alle verdienen daran

 

ein Kommentar

 

 

 

Die an Katar vergebene Fußball-WM 2022 steht zwar in der Kritik, die sich in Grenzen hält, aber alle Verantwortlichen ziehen ihr Ding im Schurkenstaat durch.

 

Der ohnehin schon rechtlose Wüstenstaat, Zwangsarbeit,weibliche Genitalverstümmelung, Kinderheirat sowie kein verbrieftes Recht auf Bildung, hat sich mit der WM weitere schwere Verstöße gegen Menschenrechte zuschulden kommen lassen. So berichtete eine britische Tageszeitung von Todesfällen vieler Gastarbeiter. Seit Vergabe der WM und Baubeginn sollen bis zu 6.500 Gastarbeiter zu Tode gekommen sein.

 

Arbeitsmigranten aus Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch und Sri Lanka sind auf den Baustellen gestorben wegen der extremen Hitze. An diesem Mißstand hat sich wirklich nie etwas geändert. Ein wirklich offener Protest von teilnehmenden Nationen an der WM kam nie ernsthaft an die Öffentlichkeit. Das Geld lockt und jetzt ist Katar auch noch wichtig für die Energie-Lösung geworden. Vonseiten der Sportwelt gab es eine Äußerung, die Franz Beckenbauer vor längerer Zeit von sich gab( „Ich habe noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar gesehen. Die laufen da frei herum").

 

Einige Gaststätten werden bei uns wohl die Spiele nicht ausstrahlen. Wenige Sportler erheben zum Protest ihre Stimme. Aber die Deutschen sind dabei. Das Geld lockt und in China waren wir ja auch dabei. Nicht bei einer Fußball-WM, aber eine Olympiade hätte auch Zeichen setzen können.

 

 

 

Peter Nied

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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