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15. November 2022

Wuppertaler Polizei gewinnt Präventionspreis

Wuppertal (ots) Wuppertaler Polizei gewinnt Präventionspreis "Der Rote Ritter" der
Aktion Kinder-Unfallhilfe

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Verkehrsunfallprävention
tragen in Wuppertal einen wichtigen Teil zur Sicherheit auf den
Straßen im Städtedreieck bei. Als Verkehrssicherheitsberater und
Beraterinnen besuchen sie zum Beispiel Schulen, um bereits im frühen
Alter über die Gefahren im Verkehr aufzuklären und Verständnis zu
schaffen.
Um die besondere Gefahr des "Toten Winkels" für Schüler und
Schülerinnen sichtbar zu machen, wurden in der Vergangenheit
Lastkraftwagen der Polizei und größerer Speditionen genutzt, um
anschauliche Unterrichtseinheiten an Schulen zu gestalten. Zahlreiche
Anfragen von Schulen konnten aufgrund des großen logistischen
Aufwandes jedoch nicht erfüllt werden.
Doch dank der Kreativität vieler Kollegen und Kolleginnen entstand
eine transportable LKW-Fahrerkabine, um an mehr Schulen präsent sein
zu können und den "Toten Winkel" erlebbar zu machen.
Um eine noch breitere Zielgruppe zu erreichen wurde ein
Bewerbungsvideo für den bundesweiten Präventionspreis "Der Rote
Ritter" eingereicht.
Am 11.11.2022 war es soweit. "Der Rote Ritter" wurde von der Aktion
Kinder-Unfallhilfe in der Hamburger Elbphilharmonie, an das Projekt
unserer Wuppertaler Verkehrsunfallprävention, verliehen.
Polizeirat Falko Lotz, Leiter der Direktion Verkehr: "Auf diese
Preisverleihung sind wir richtig stolz und hoffen, dass dieses tolle
Projekt viele Kinder über die Gefahren im Straßenverkehr aufklären
wird."(rb)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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