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04. November 2022

Wanderparadies Solingen

Solingen/Großartige Natur direkt vor der Haustür - das ist ein Pfund mit dem die Großstadt Solingen wuchern kann. Gleich an den grünen Rändern beginnen die dicht bewaldeten, zerklüfteten Wupperberge, fließt die Wupper durchs Tal, liegt die naturgeschützte Ohligser Heide. Mittendrin gibt es idyllische Bachtäler, die niemals völlig kultiviert wurden.

Die Klingenstadt ist ein Paradies für Menschen, die gerne wandern: Etwa 400 Kilometer Wanderwege sind markiert. Viele Ideen für schöne Wandertouren bietet die Broschüre "Wandern in der Klingenstadt", die die Stadt jetzt herausgegeben hat. Auf 60 Seiten stellt sie neun Rund- und fünf Tagestouren vor. Zudem beschreibt sie, wie sich der Klingenpfad gut erwandern lässt: In neuen Etappen, die sich jeweils als Rundwege gestalten lassen.

Zu allen Touren gibt es Informationen im Überblick: Wie lang ist der Weg? Wie viel Zeit sollte ich einplanen? Wie viele Höhenmeter sind zu bewältigen? Aber auch: Wo gibt es Parkplätze und Einkehrmöglichkeiten? Wie sind Start und Ziel mit dem Bus erreichbar? Neben einem Kartenausschnitt zur Übersicht und einem kurzen beschreibenden Text ist auch ein QR-Code zu finden, über den  GPX-Daten abrufbar sind.

Die kostenlose Broschüre ist ab Montag, 7. November, in den Bürgerbüros erhältlich und dann zeitnah auch in den Solinger Buchhandlungen, bei VHS und Stadtbibliothek, an den Empfängen im Rathaus und im Verwaltungsgebäude Bonner Straße sowie in Hotels und Ferienwohnungen. Außerdem steht die Broschüre im Internet zum Anschauen und Herunterladen bereit: wandern.solingen.de.

 


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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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