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10. Oktober 2022

Willkommen zum Wohlfühlmorgen – Malteser

 
Willkommen zum Wohlfühlmorgen – Malteser

Solingen/laden Bedürftige ein und suchen engagierte
Helfer zur Unterstützung!  
Bedürftige  sind  wieder  herzlich  zum  Wohlfühlmorgen  am  Samstag, 29.10.2022
im  katholischen  Pfarrheim  an  der  Hackhauser  Straße  16  in  Ohligs
von 8.30 – 11.00 Uhr eingeladen. Für die Organisation und Betreuung
werden noch ehrenamtlich Helfende gesucht!
Solingen, 10.10.2022: Der Wohlfühlmorgen in Solingen wird von der
katholischen Kirchengemeinde St. Sebastian in Kooperation mit dem
Malteser Hilfsdienst e. V. ausgerichtet. Dieser findet regelmäßig im
katholischen Pfarrheim St. Joseph, Hackhauser Str. 16 in Solingen-Ohligs
in der Zeit von 8.30 Uhr bis 11.00 Uhr statt.
Der Wohlfühlmorgen richtet sich an bedürftige Menschen in Solingen. Eine
entspannte Atmosphäre, gelegentlich Livemusik sowie ein liebevoll
hergerichtetes,  reichhaltiges  Frühstücksbuffet  laden  zum  Verweilen  und
Abschalten von den Sorgen des Alltags ein. Abgerundet wird das Angebot
durch die Möglichkeit, sich vom Friseur die Haare schneiden oder
professionell die Füße pflegen zu lassen. Ärzte kommen, um bei
medizinischen Problemen zu helfen, und für Hilfe z.B. bei der
Antragstellung bei Behörden ist auch gesorgt.
Selbstverständlich lässt es sich Pfarrer Funke nicht nehmen, als
Seelsorger  ansprechbar  zu  sein.  So  ist  auch  das  gesamte  Team  des
Wohlfühlmorgens  gerne  zu  Gesprächen  bereit  und  freut  sich  über  den
Austausch. „Wir lassen niemanden mit seinen Sorgen und Ängsten
allein.“, so der Slogan des Teams.
 
Wer  mag,  kann  in  der  nahe  gelegenen  Kleiderkammer  in  Ruhe  nach
passender Ausstattung schauen.
Zahlen  belegen,  dass  dieses  Angebot  nicht  nur  gut  angenommen  wird,
sondern zunehmende Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger
Solingens bekommt.  
„Schon  wenn  wir  Samstagsmorgens  die  Türe  öffnen,  blicken  wir  in  viele
erwartungsvolle Gesichter“, berichtet Wolfgang Guenther, für den
Wohlfühlmorgen in Solingen mitverantwortlich. „Rund 40 Menschen
unterschiedlichen Alters und vielfältiger Nationalitäten nehmen unser
Angebot  regelmäßig  in  Anspruch;  oft  kommen  auch  ganze  Familien  zu
uns. Durch die politische und soziale Krise verzeichnen wir einen starken
Anstieg an Bedürftigen. Dabei geht es nicht nur um Menschen in
finanzieller  Not,  auch  persönliche  Krisen  tragen  zur  Bedürftigkeit  bei.“  So
Guenther weiter.
Der Wohlfühlmorgen finanziert sich durch Spenden und erfreut sich
großem ehrenamtlichem Engagement. „Um den ansteigenden Zulauf
bewältigen zu können, benötigen wir Unterstützung in Form von Sach- und
Geldspenden  für  Lebensmittel  und  Hygieneartikel.  Aber  auch  helfende
Hände  werden  dringend  gesucht!“  weiß  Guenther.    „Für die  Versorgung
und Betreuung in unserem ehrenamtlichen Team gibt es keine
Altersschranken: ob 18 oder 80 Jahre – Freiwillige sind herzlich
willkommen“.  
Selbstverständlich  werden  die  Ehrenamtler  auf  ihre  Aufgabe  vorbereitet.
Dazu  werden  Schulungen  in  Erste  Hilfe  und  Betreuungshelfer-Lehrgänge
angeboten. Wer sich darüber hinaus bei den Maltesern engagieren
möchte, hat viele Entwicklungsmöglichkeiten.
Kontakt: Telefon 0212-2063 971, E-Mail [email protected]  
Spendenkonto: Pax-Bank IBAN: DE62 3706 0120 1201 2104 25

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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