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05. Oktober 2022

Patientenbeirat gegründet

Solingen/In einer konstituierenden Sitzung hat am Dienstag der Patientenbeirat am Städtischen
Klinikum Solingen seine Arbeit aufgenommen.
Der Beirat hat das Ziel, den Dialog zwischen dem Solinger Klinikum und den Patientinnen
und Patienten zu intensivieren und den Austausch für die Entwicklung konkreter
Verbesserungsmaßnahmen zu nutzen. Es soll dazu beitragen, die Versorgungs- und
Aufenthaltsqualität im Klinikum weiter zu verbessern. Die Mitglieder des Patientenbeirates
rekrutieren sich deshalb aus Personengruppen, die einen direkten Bezug zu
Patientenanliegen haben: ambulante und stationäre Patienten, Patientenfürsprecher, Grüne
Damen, Vertreter der Selbsthilfegruppen und niedergelassene Fachärzte, die ihre Patienten
ins Klinikum einweisen.
Der Patientenbeirat ist an der Geschäftsführung des Klinikums angesiedelt. Es handelt sich
allerdings um einen unabhängigen und nicht weisungsgebundenen Beirat der
Geschäftsführung.
Der Patientenbeirat wird dreimal im Jahr zusammenkommen. Auf der Agenda sollen sowohl
aktuelle Themen als auch ausgewählte Projekte stehen, zu denen die Mitglieder des
Patientenbeirates Anregungen bzw. Rückmeldungen zur Umsetzung geben sollen.
Die Gründung eines Patientenbeirates wurde von verschiedenen Gruppen der
Stadtgesellschaft seit längerer Zeit gefordert. Orientiert an einem der ersten Patientenbeiräte
Deutschlands, der am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz erfolgreich tätig ist, setzten
sich die für das Solinger Klinikum zuständigen Gremien für die Etablierung dieses Beirates
mit Fokus auf Patienteninteressen auch am Städtischen Klinikum ein.

Im Bild (v.li.n.re.): Dr. Dirk Uhlich (niedergelassener Facharzt für Innere Medizin), Prof. Dr. Thomas Standl (Medizinischer
Geschäftsführer SKS), Dr. Martin Eversmeyer (Vorsitzender der SKS-Geschäftsführung), Iris Weich (Patientin), Christel
Zanssen (Patientenfürsprecherin), Jan Welzel (Beigeordneter); Foto bgl/SKS






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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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