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27. September 2022

Opladen: Kurzfristige Gleisbauarbeiten

Opladen: Kurzfristige Gleisbauarbeiten erfordern Vollsperrung vom 1. bis 4. Oktober

 
Beseitigung von Schlammschäden nach Jahrhundertflut • Fahrplanänderungen und Umleitungen im Fernverkehr und für den Regionalexpress RE 7 im Nahverkehr • Busse statt Bahnen auf der Linie RB 48

 
Die Jahrhundertflut im Juli letzten Jahres hatte auch zwischen Haan-Gruiten und Opladen zu erheblichen Beschädigungen geführt. Um die Strecke schnellstmöglich wieder befahrbar zu machen, haben die Expert:innen der DB bereits im letzten Jahr Maßnahmen zur Hang- und Dammsicherung durchgeführt und es wurden teilweise neue Oberleitungsmaste errichtet. Die dauerhafte Beseitigung der Schlammschäden und Maßnahmen zur Verbesserung der Entwässerung sollte eigentlich erst ab dem 2. Quartal 2023 beginnen. Begutachtungen machten aber bereits ab 31. Mai eine Reduzierung der Geschwindigkeit von 160 Km/h auf 70 Km/h notwendig. Um eine weitere Reduzierung oder Sperrung abzuwenden, muss die Beseitigung der Schlammschäden nunmehr bereits von Samstag, 1. Oktober, 21 Uhr bis zum 4. Oktober, 21 Uhr durchgeführt werden. Während dieser Zeit werden mittels Großmaschinen die Schäden auf einer Gesamtlänge von 1400 Meter dauerhaft beseitigt.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Fernverkehrszüge der Relationen Bonn/Köln – Berlin und Hamburg – Köln – Süddeutschland werden umgeleitet. Die Halte in Hagen, Wuppertal und Solingen (und teilweise Köln) entfallen. Fernverkehrszüge der Relation Köln – Dresden beginnen und enden bereits in Dortmund.

Im Nahverkehr sind die Züge der RE 7 und des RB 48 (beide National Express) betroffen.

Die RE 7 wird ab Wuppertal-Vohwinkel (Ersatzhalt) über Düsseldorf Hbf (Ersatzhalt) nach Neuss umgeleitet. Die Halte Köln Hbf, Köln Messe/Deutz, Opladen und Solingen entfallen. Wegen anderer Baumaßnahmen fällt die Linie RE 7 zwischen Köln und Neuss aus. Stattdessen gibt es einen Pendelverkehr zwischen Neuss und Krefeld. Ein entsprechender Schienenersatzverkehr (SEV) ist eingerichtet. Fahrgästen zwischen Köln und Wuppertal wird der Weg über Düsseldorf Hbf (mit Umstieg) empfohlen.

Die RB 48 wird zwischen Haan-Gruiten und Leverkusen-Manfort durch Busse ersetzt. Der SEV bedient alle Halte der Linie RB 48.

Die Fahrplanänderungen werden kurzfristig in den Online-Auskunftssystemen aktualisiert. Fahrgäste werden gebeten, sich kurz vor Abfahrt über ihre Verbindung zu informieren. Weitere Informationen werden zeitnah unter zuginfo.nrw abrufbar sein.

Von der Maßnahme betroffene Zeitkartenkunden des VRR, die Wuppertal West (65), Erkrath/Haan/Hilden (64) und Solingen (74) im Geltungsbereich ihres Tickets haben, können ohne Zuzahlung alle Umleitungsstrecken befahren. Die Geltungsbereiche erweitern sich im Zeitraum der Maßnahme auf die Preisstufe D.
 
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Symbolbild Bahn

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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