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20. September 2022

Einbrecher auch in Solingen aktiv










Einbrecher auch in Solingen aktiv

Wuppertal (ots)In den vergangenen Tagen kam es in Wuppertal, Remscheid und Solingen
zu folgenden Anzeigen aufgrund von Einbrüchen.

Wuppertal - In der Bachstraße kam es zwischen dem 15.09.2022 (21:45
Uhr) und dem 16.09.2022 (07:10 Uhr) zu einem Einbruch in ein
Schulgebäude. Über eine Beute ist bislang nichts bekannt.

Einbrecher verschafften sich im Zeitraum vom 15.09.2022 (19:00 Uhr)
bis zum 16.09.2022 (13:30 Uhr) in der Nevigeser Straße Einlass in ein
Geschäftslokal. Sie stahlen nichts.

Zwischen dem 15.09.2022 (15:00 Uhr) und dem 16.09.2022 (15:00 Uhr)
brachen Unbekannte in eine Gaststätte in der Brändströmstraße ein.
Sie stahlen Bargeld aus aufgebrochenen Spielautomaten.

In der Straße Erbschlö drangen Täter in einen Gewerbehof und den
darauf aufgestellten Container ein (17.09.2022, 00:35 Uhr). Sie
stahlen Elektronikartikel und beschädigten einen Pkw.

Unbekannte versuchten vergeblich am 17.09.2022, um 09:35 Uhr, in ein
Haus an der Straße Kleindrinhausen einzudringen.

Zwischen 03:45 Uhr und 04:12 Uhr verschafften sich Einbrecher am
18.09.2022 Eintritt in eine Tankstelle an der Hahnerberger Straße.
Über die Beute ist bislang nichts bekannt.

Im Zeitraum zwischen dem 16.09.2022 (14:00 Uhr) und dem 18.09.2022
(17:15 Uhr) gelangten unbekannte Täter durch das Aufhebeln des
Wohnzimmerfensters in ein Einfamilienhaus in der Straße Grüne Trift.
Zur Beute ist bislang nichts bekannt.

Remscheid - Am 16.09.2022, zwischen 08:55 Uhr und 11:30 Uhr, brachen
Unbekannte in eine Wohnung in der Tersteegenstraße ein. Sie stahlen
Schmuck.

Einbrecher verschafften sich zwischen dem 16.09.2022 (11:30 Uhr) und
dem 19.09.2022 (07:30 Uhr) an der Ringstraße Zutritt zu einem
Gewerbegrundstück. Dort brachen sie Container auf. Über die Beute ist
bislang nichts bekannt.

Solingen - In der Ernst-Woltmann-Straße hebelten Täter eine
Wohnungstür auf und stahlen - zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr am
16.09.2022 - Bargeld und Goldmünzen.

Zwischen dem 17.09.2022 (21:00 Uhr) und dem 18.09.2022 (10:15 Uhr)
drangen Unbekannte in eine Wohnung in der Straße Unter St. Clemens
ein. Es wurden Bargeld und Wertgegenstände gestohlen.

Im Zeitraum vom 17.09.2022 (14:00 Uhr) bis zum 18.09.2022 (10:45 Uhr)
verschafften sich in der Aufderhöherstraße Einbrecher Einlass in ein
Vereinsheim. Über Beute ist nichts bekannt.

Am 19.09.2022, zwischen 06:15 Uhr und 17:00 Uhr, hebelten Unbekannte
eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in der Ellerstraße auf und
drangen in die Wohnung ein. Über Beute ist bislang nichts bekannt.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten sich unter der 0202 / 284 0
bei der Polizei zu melden.

Schützen Sie Ihr Eigentum. Lassen Sie sich von der Kriminalpolizei
unter der Rufnummer 0202 / 284 1801 zum Thema Einbruchschutz beraten.
(jb)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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