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20. August 2022

Von der Leere der Hohlköpfe

 

Von der Leere der Hohlköpfe

 

 

 

Immer öfter wird über die Verrohung der Sprache in den sozialen Medien gestöhnt. Am lautesten stöhnen die Verursacher selbst, ja, sie bestehen regelrecht auf ihr Recht der absolut verblödeten Aussagen. Hierbei nehmen wir einmal als Beispiel die Straftaten der straffällig gewordenen Mitbürger. Auch wenn die Hysterie je nach Herkunftsland der Täter unterschiedlich schrill ausfällt, verbleiben wir bei der Straftat.

 

 

 

Gefühlt sind einige Straftaten hässlicher als andere. Also, es kommen Steuerbetrüger wesentlich besser davon als Kinderschänder. Und hier kommt der Kommentator bei facebook ins Spiel. Ich zitiere einige Geistesblitze: "Immer wieder wird gegen das Gesetz verstoßen. Ich würde die an der nächsten Laterne aufhängen!" Oder: "Todesstrafe anwenden oder 99 Jahre in den Knast!" Da bedauert also einer, dass gegen unser Gesetz verstoßen wird, und bringt die Selbstjustiz ins Spiel. Er ruft indirekt zur Straftat auf. Der andere Schlaumeier will die Todesstrafe anwenden, die im StGB an keiner Stelle Anwendung findet.Bildungsferne Schichten unter sich. Was man mit Menschen aus dem Ausland bei Straffälligkeit machen würde, dürfte zu einer Verurteilung von mehreren Jahren für die Kommentatoren reichen. Hier treffen sich also dumm und dümmer. Und richtig Angst bekomme ich bei den Typen, die alle die gleiche Einleitung nutzen: "Also, wenn ich hier zu sagen hätte..."

 

Lieber Gott, bin ich froh, dass Hohlkörper wie die hier nichts zu sagen haben.

 

 

 

Unsere Gesetzgebung ist gut und umfangreich. Das juristische Werk wird immer wieder ausgeweitet. Sprücheklopfer und Volksverhetzer braucht hingegen keiner.

 

 

 

In diesem Sinne schönes Wochenende

 

wünscht Pitter

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Martina Scholz (Sonntag, 21 August 2022 20:57)

    Genau so ist es...! Dummheit, Starrsinn und Radikalität waren noch nie ein guter Berater und sind unter zivilisierten Menschen keine Diskussion wert.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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