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17. August 2022

L74: Sanierung verschiedener Streckenabschnitte

Wuppertal/Solingen/Remscheid (straßen.nrw). Die Straßen.NRW Regionalniederlassung Rhein-Berg beginnt voraussichtlich am Montag (29.8.) mit der Sanierung mehrerer Streckenabschnitte an der L74 zwischen Müngsten und Kohlfurth. Der Landesbetrieb beginnt mit der Herstellung einer Überfahrt in Höhe Kohlfurth. Dafür wird dort durch den Mittelstreifen eine provisorische Überfahrt asphaltiert. Diese Vorarbeiten sind nötig, um in einem späteren Bauabschnitt die Sanierung der Fahrbahndeckschicht in diesem Bereich durchführen zu können. Diese Arbeiten dauern ca. drei Tage.

Die eigentliche Sanierung beginnt dann zunächst weiter in Richtung Müngsten im Bereich der Kläranlage. In diesem Abschnitt werden nacheinander zwei jeweils 240 Meter lange Baufelder zur Fahrbahnsanierung eingerichtet. Die Fahrbahn wird dabei auf eine Fahrspur verengt. Baustellenampeln regeln den Verkehr. Der Landesbetrieb hat diesen Abschnitt in kürzere Teilabschnitte unterteilt, um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer:innnen möglichst gering zu halten. Dennoch muss durch längere Rotphasen mit Verzögerungen gerechnet werden. Die Arbeiten in diesem Bauabschnitt werden insgesamt rund zwei Wochen dauern.

Sobald diese Arbeiten beendet sind, setzt der Landesbetrieb die Straßensanierung in Kohlfurth oberhalb der Wupper fort. Auch hier wird eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet und der Verkehr wird mit Baustellenampeln geregelt. Die Maßnahme in diesem Bereich wird etwa eine Woche dauern.

Im dritten und letzten Bauabschnitt finden die Sanierungsarbeiten schließlich hinter der Abfahrt im Bereich der Ampelanlage Am Jacobsberg statt.

Für Rettungsdienste und die Feuerwehr ist die Durchfahrt jederzeit möglich.

Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden bereits im Vorfeld durch Hinweistafeln an der L74 über die Maßnahme informiert.

Insgesamt werden die Arbeiten, je nach Wetterlage, voraussichtlich 6 Wochen dauern.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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