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17. August 2022

Aktion am Denkmal in Höhscheid

Solingen/red-die Künstlerinnengruppe Ester verhüllt am so. 4. September 2022 um 11 Uhr am Solinger Peter-Höfer-Platz das Nazi-Kriegerdenkmal und verwandelt es in einem Life-Painting. Das Denkmal wurde unter Beteiligung oberer NSDAP-Größen und dem Nazi-Künstler Harry Stratmann im Mai 1937 erreichtet. Es steht bis heute weitestgehend undiskutiert und dominiert einen Stadtplatz, der leider zum Parkplatz verkommen ist.

Der Solinger Kunstverein macht u.a. mit Kunstaktionen seit sechs Jahren auf politische Erinnerungspunkte aufmerksam. 2018 wurde die in der Pogromnacht vernichtete Synagoge in Solingen zusammen mit der Kunsthochschule für Medien, Köln, wieder sichtbar gemacht. In 3D. 2020 wurde mit der Künstlerin Daniela Baumann an das Ende des zweiten Weltkriegs in Solingen erinnert. Der Kontakt zu der Künstlerinnen der Gruppe Ester kam über den Maler René Böll zustande, dessen Arbeiten der Solinger Kunstverein 2016 in einer spektakulären Ausstellung zeigte.

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Kommentare: 2
  • #1

    Knabe (Montag, 05 September 2022 14:26)

    Plätze, Straßennamenumbenennungen und nun auch Denkmale.
    Ist es der Beginn eines neuen Kulturkampfes? Ich kann meine Vorfahren auch nicht verleugnen, wenn sie Verbrechen begangen haben sollten. Schmierfinken !
    Ich finde es beschämend im Gedenken an die Gefallenen das Denkmal so zu entwürdigen.

  • #2

    Höhscheidter (Dienstag, 13 September 2022 20:39)

    Da kann ich meinem Vorgänger nur recht geben!!
    Auch wir haben Kinder, Söhne, Väter an die man sich erinnern sollte anstatt so zu entwürdigen.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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42657 Solingen

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