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07. August 2022

Liebe Hubschrauber Pilotinnen

Liebe Hubschrauber Pilotinnen

Immer wieder und öfter als Landplage im Gespräch habe ich mir vorgestellt, was in den nächsten Tagen bei Schulbeginn wieder in der Stadt abläuft. Und dabei denke ich nicht an die Schulanfänger. Nein, es sind eher die Profis der höheren Klassen. Und natürlich die Mamis.

 Helikopter Mamas mit ihrem, günstig finanzierten, SUV beim Auftritt vor der Schule. Da fahren Massen von Müttern die 450 Meter von der Siedlung ihren übergewichtigen Matz zur Schule. Bewegung könnte ja auch schaden. Aber das ist es doch nicht alleine, oder? Ist es nicht auch der Auftritt der Mütter? Ihre Mode und ihr Auto. Und dann trägt Muttilein dem Matz auch noch den Schulranzen die 20 Meter Weg bis vor den Schulhof. Bis in die Klasse darf die Mama nicht mehr, denn das hat die Schulleitung mittlerweile untersagt. Sicher hatten die Lehrkräfte Angst, die Mütter würden den Unterricht gleich mit entern.

Dafür haben aber jetzt die Stadtdienste Ordnung und die Polizei die Arschkarte. Straßen sind verstopft und Busse kommen nicht mehr vorbei. Dutzende Helikopter SUV stehen eventuell eingesetzten Löschfahrzeugen im Weg. Zu Stoßzeiten stehen die Audi und BMW in der zweiten Reihe. Und mittlerweile werden die Mamas zu Furien. Polizisten werden angepöbelt (Sie haben mir hier gar nichts zu verbieten!) und Anwohner können nicht auf ihren Parkplatz.Ja da haben sie eben Pech gehabt, können ja ausziehen.

Liebe Mütter, lassen Sie doch mal die Kirche im Dorf und Ihr Kind den Schulweg genießen. Die kutscherei nimmt den lieben Kleinen ein Stück Kindheit. Wenn die lieben Kleinen jeden verkackten Meter gefahren und gepampert werden, verhalten die sich später mal so wie ihre Mütter. Wollen Sie das wirklich?
Gruß
Pitter

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Kommentare: 1
  • #1

    Horst aus SG (Montag, 08 August 2022 12:31)

    Herrlich! Das könnte ich nicht besser beschreiben...

    Aber ich wäre dafür, den Begriff Helikopter-/Hubschrauber-Mutter zu aktualisieren. Schließlich erleben wir aktuell das Jahr 2022.

    Drohnen-Mutter (ich gendere das jetzt mal lieber nicht durch) gefiele mir aktuell viel besser.

    �

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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