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05. August 2022

Neue Verkehrsführung auf der Hasselstraße

 Neue Verkehrsführung auf der Hasselstraße


Solingen/red-Für mehr Sicherheit im Quartier

Ein Teilabschnitt der Hasselstraße wird zur Einbahnstraße. Dort, wo die Straße in einer Runde um die Häuser führt (etwa zwischen den Hausnummern 114 und 167) fließt der Verkehr zukünftig nur noch in eine Richtung. Die entsprechenden Schilder stellen die Technischen Betriebe Solingen am Montag und Dienstag, 15. und 16. August, auf.

Die Verkehrsführung wird vor allem aus Sicherheitsgründen geändert, aber auch der Bus kommt zukünftig besser durch. Das Verkehrsaufkommen in der Hasselstraße ist sehr hoch, vor allem in den Abendstunden. Der Gegenverkehr führt dabei zu deutlichen Behinderungen.

Außerdem hat die Zahl der geparkten Fahrzeuge deutlich zugenommen, das hat zu vielen Problemen geführt. Verspätungen im Busverkehr, zugeparkte Feuerwehrzufahrten, Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes können die Kita und einige höhere Wohngebäude kaum erreichen. Mit der neuen Verkehrsführung werden deshalb auch Halteverbote eingerichtet und bestehende angepasst. So fallen zukünftig auf beiden Straßenseiten einige Parkstände weg. Insgesamt wurde jedoch darauf geachtet, dass möglichst wenig Parkraum entfällt.

Bevor die Maßnahmen beschlossen wurden, hatte es einen Termin vor Ort mit Vertreter:innen von Bezirksvertretung Mitte, Straßenverkehrsbehörde, Technischen Betrieben Solingen, Verkehrsbetrieben und Berufsfeuerwehr gegeben. Außerdem gab es eine Befahrung mit einem O-Bus und einer Drehleiter. Dabei zeigte sich, wie notwendig die Veränderungen sind.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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