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26. Juli 2022

Rote Streifen werden entfernt

 Rote Streifen werden entfernt



Solingen/Tagesbaustellen am 30. Juli und 6. August

Wie bereits angekündigt, werden noch in den Sommerferien die roten Streifen am Busbahnhof Graf-Wilhelm Platz in Höhe Hofgarten und Kirchstraße beseitigt. Um die Einschränkungen für den Verkehr und vor allem für die Busse so gering wie möglich zu halten, wird an zwei Samstagen gearbeitet, am 30. Juli und 6. August, jeweils ab 6 Uhr. Die Durchfahrt ist dann grundsätzlich gesperrt, nur Busse können passieren. Die Ankunfts- und Abfahrtsorte werden angepasst. Da an der Kölner Straße Bushaltestellen auf Parkstreifen verlegt werden, gelten dort Halteverbote. Der Fahrzeugverkehr wird über Kölner Straße, Friedrichstraße, Weyersberger Straße, Augustastraße und Blumenstraße umgeleitet.

Am ersten Samstag werden die roten Streifen in den äußeren Abschnitten des Busbahnhofs entfernt, eine Woche später in den inneren Abschnitten. Im Zuge der jeweiligen Tagesbaustellen wird Gussasphalt eingebaut, der leicht dunkler ist als der restliche Belag. Wenn alles nach Plan läuft, ist die Durchfahrt ab 19 Uhr wieder frei und auch die Busse halten wieder an den gewohnten Orten.

Für Busse gilt: Am 30. Juli sind die Bussteige 1, 4 und 5 komplett gesperrt, am 6. August die Bussteige 2 und 3.

Bus-Regelungen für den 30. Juli: Die Linien 681 Hästen, 682 Höhscheid-Brockenberg, 683 Krahenhöhe/Burg, 684 Schule Widdert, 685 Aufderhöhe und 695 Meigen halten am kompletten Bussteig 2, die 697 Rüden, 699 Kohlsberg und CE64 Wuppertal am Bussteig 2c. Am kompletten Bussteig 3 halten folgende Linien: 681und 682 Hauptbahnhof, 683 Bahnhof Vohwinkel, 684 Hasselstraße, 686 Aufderhöhe, 695 Abteiweg. Die 690 Eschbach/Obenitter, 692 Haan, 693 Aufderhöhe und 698 Siedlung Kannenhof fahren den Bussteig 3a an.

Die 696 Untenkatternberg wird zum Parkstreifen an der Kölner Straße gegenüber der Stadt-Sparkasse verlegt, die 250 Köln und 252 Burscheid halten auf dem Parkstreifen vor der Stadt-Sparkasse. Die Linie 252 von Burscheid kommend endet vor der Polizei, Graf-Engelbert-Straße, Fahrgäste in Richtung Graf-Wilhelm-Platz müssen bereits am Bahnhof Mitte in andere Linien umsteigen.

Die Bus-Regelungen für den 6. August folgen in Kürze.

Im Bereich Ohliger Tor soll zukünftig ein Zebrastreifen die roten Streifen ersetzen. Diese Arbeiten sind noch nicht terminiert, sollen aber zeitnah folgen. Damit ein Zebrastreifen angelegt werden kann, muss zunächst die Beleuchtung angepasst werden.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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