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24. Juli 2022

Longarone - Der Tsunami in den Bergen⛰️

 

Vergessene Tragödien:

 

Longarone - Der Tsunami in den Bergen⛰️

 

 

 

Der 9. Oktober 1963- es war ein warmer Abend-nichts deutete auf eine der schlimmsten Tragödien hin, die Italien je heimsuchte.

 

 

 

Es war ca 22.30, als mit lautem Getöse eine Flanke des Monte Toc ins Tal rauschte.

 

 

 

Ohrenbetäubender Lärm dröhnte ins Tal- die Erde bebte:

 

 

 

260 Millionen Kubikmeter Geröll stürzten in den Vajont Stausee. 25 Millionen Tonnen Wasser schwappten über die Staudammmauer - die selbst keinen Schaden nahm.

 

Eine 150 Meter Höhe Welle türmte sich auf und rauschte direkt abwärts ins Tal und traf die Dörfer mit der Enegie von 3 Hiroshimabomben!

 

 

 

Der Sturm, der dieser Welle vorraus ging, hatte so unbändige Kraft, dass es den Menschen regelrecht das Fleisch von den Knochen riss!

 

 

 

Als erstes traf es das Dorf Casso- 258 Tote!

 

 

 

Danach traf es weitere Dörfer.

 

Ca. 2000 - 2500 Menschen fanden an diesem Abend den Tod.

 

Die hälfte der Toten wurde nie gefunden, da sie mit den Fluten über Jesolo in die Adria gespült wurden.Die Überlebenden wurden mit Hubschraubern der amerikanischen Streitkräfte evakuiert und im Umland bei Verwandten, in Hallen u.s.w. untergebracht.

 

 

 

Die Gemeinde Langarone wurde komplett zerstört.

 

 

 

Nur wenige kehrten in die übergebliebenen Häuser zurück. Casso wird heutzutage

 

" Das Tchernobyl der Wasserkraft" genannt.

 

 

 

DOCH WIE KONNTE DIE KATASTROPHE NUR GESCHEHEN?

 

 

 

Man hätte eigentlich schon bei den Namen der Umgebung hellhörig werden müssen:

 

 

 

Bedeutung: Vajont - Er geht unter... Toc - Morsches Stück...Salte - Spring

 

 

 

1943 wurden die Baupläne der SADE (Elektrizitätsgesellschaft) für den Damm genehmigt - am Grande Vajont.

 

 

 

Man wollte mehrere Flüsse anstauen, um einen künstlichen Stausee zu schaffen, welcher Strom für den Großraum Venedig produzieren sollte. Die Seiten der Staumauer waren 261 Meter hoch.

 

 

 

Viele Menschen leisteten Widerstand- sie wurden enteignet und umgesiedelt!

 

 

 

1957 begann der Bau der Staumauer - ohne Zustimmung des Ministeriums der Regierung. Die Verwaltung leistete keinen Widerstand- 3 Geologen, die für die Elektrizitätsgesellschaft arbeiteten und mit dem Ministerium arbeiteten, befürworteten das Vorhaben.

 

 

 

DER DAMM: Höhe 262,5 Meter - Länge 200Meter

 

 

 

Anträge wurden gefälscht und Meinungen anderer Geologen unter Verschluß gehalten.

 

 

 

Man hatte mit kleinen Problemen gerechnet, aber schon zu Anfang der Bauarbeiten kam es zu unerwarteten Problemen:

 

 

 

Die Strassen bekamen Risse. Das Erdreich schien empfindlicher als erwartet.

 

 

 

4 Jahre nach Baubeginn würde ein Österreicher Geologe beautragt, sich ein Bild von dem Untergrund zu machen:

 

 

 

Er fand heraus, dass der Berg sich bewegte - eine mobile M Struktur hatte - auf 2 Kilometer mal 600Meter.

 

4 Jahre nach seiner Erkenntnis rutschte genau dieser Teil in den See und löste die Katastrophe aus.

 

 

 

Anfang 1960 wurde der See gestaut und langsam mit Wasser aufgefüllt - im November 1960 gab es ein kleiner Leck in der M-Flanke und es stürzte eine kleine Lawine in den See.

 

 

 

Immer regelmäßiger kam es zu vibrierenden Erdbeben in der Umgebung - Der Betreiber des Wasserwerks ignorierte die Gefahr! Sie glaubten bis kurz vor der Tragödie den Berg kontrollieren zu können.

 

Sie ließen nun das Wasser langsam ab.

 

 

 

Spätsommer 1963 erschütterte ein heftiges Beben die Umgebung - nun begriffen sie, dass es keine Kontrolle mehr gab!

 

Man warnte die Bevölkerung nicht, im Gegenteil...man beruhigte sie.

 

 

 

Die Elektrizitätsfirma reagierte nun panisch und öffnete die Schleusen, um das Wasser abzulassen.

 

 

 

Am 15 September 1963 rutschte die Flanke des Monte Toc mit einem Satz 22 cm ab!

 

Zäune, Bäume, Sträucher rutschten sichtlich Richtung talwärts ab.

 

 

 

Man fand später heraus, dass sich das Wasser Jahrelang durch die Reibung im Berg auf 30 Grad erhitzt hatte, so das der Berg schwitzte.

 

 

 

Am 9. Oktober 1963 war es dann soweit - als mit lautem Getöse eine Flanke des Monte Toc ins Tal rauschte.

 

 

 

Bis 1997 kämpften die hinterbliebenen um Entschädigungen- alles wurde in die länge gezogen und es floss nur spärlich Geld.

 

 

 

Der Chefingenieur des Bauprojektes starb 1961 - 2 Jahre vor der Katastrophe.

 

 

 

Recherche und Bericht

 

Mona Kubat

 

Symbolbild

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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