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09. Juli 2022

Einfach nur süß



Einfach nur süß

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2021 wurden in 36 nordrhein-westfälischen
Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 321 000 Tonnen (+2,6 Prozent
gegenüber 2020) Schokolade u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen
(ohne weiße Schokolade) im Wert von 2,0 Milliarden Euro hergestellt. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anlässlich des „Tages der Schokolade” am 07.07.2022 weiter mitteilt, war
der Absatzwert damit um 138 Millionen Euro (+7,6 Prozent) höher als ein
Jahr zuvor.

Gegenüber dem Jahr 2019 blieb die Absatzmenge nahezu unverändert
(−250 Tonnen, −0,1 Prozent) während der Absatzwert um 145 Millionen
Euro (+8,0 Prozent) stieg. Der durchschnittliche Absatzwert lag 2021 bei
6,08 Euro je Kilogramm (2020: 5,80 Euro). Mehr als die Hälfte
(59,0 Prozent) des nordrhein-westfälischen Produktionswertes wurde von
Betrieben aus dem Regierungsbezirk Köln erzielt. 22,6 Prozent bzw.
72 500 Tonnen (+8,0 Prozent gegenüber 2020) der Produktionsmenge von
Schokolade u. a. kakaohaltigen Lebensmittelzubereitungen entfiel auf
Pralinen (mit und ohne Alkohol) im Wert von 619 Millionen Euro
(+12,2 Prozent).

Im ersten Quartal 2022 stellten 34 nordrhein-westfälische Betriebe nach
vorläufigen Ergebnissen 88 000 Tonnen Schokolade u. a. kakaohaltige
Lebensmittelzubereitungen (+6,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum) mit einem Absatzwert von 566 Millionen Euro
(+4,2 Prozent) her.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, beziehen sich alle Angaben auf Betriebe
von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten.

Quelle:IT.NRW als Statistisches Landesamt
Foto (c) penpicture

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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