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08. Juli 2022

Warnung vor Betrugsversuchen bei Zensus-Erhebung

 

Warnung vor Betrugsversuchen bei Zensus-Erhebung

 



 

Solingen/Erhebungsbeauftragte kündigen sich nicht telefonisch an

 

Die Stadt Solingen und die Polizei warnen vor Betrugsversuchen im Zusammenhang mit der Zensus-Erhebung.

 

Grund dafür ist ein aktueller Vorfall vom Donnerstag. Eine Person kündigte sich telefonisch bei einem Haushalt zu

 

einer Zensusbefragung an. Da dem Angerufenen dies seltsam vorkam, kontaktierte er die Polizei. Bei einem Abgleich seitens der Stadt stellte die Erhebungsstelle fest, dass die betreffende Adresse nicht in der Haushaltsstichprobe war. Die Polizei konnte dann eine Person feststellen, die sich mit einem Energieausweis

 

auswies.

 

 

 

Daher gilt zu beachten: Die Erhebungsbeauftragen sind geschult und können sich alle mit einem

 

Erhebungsbeauftragtenausweis ausweisen. Sie kündigen sich niemals telefonisch an, sondern immer mit einem offiziellen Ankündigungsschreiben per Hausbriefkasten (Terminvorschlag sowie Kontaktdaten des/der für sie zuständigen Erhebungsbeauftragten). In der Regel geschieht dies mit einem angemessenen Zeitabstand von ca. fünf bis sieben Tagen. Sofern der vorgeschlagene Termin nicht passt, kann man selbst einen Termin mit dem/der

 

Erhebungsbeauftragten vereinbaren. Die Befragungsphase für den Zensus 2022 läuft noch bis zum 7. August 2022.

 

 

 

Wer sich unsicher ist, sollte die Polizei unter 0202 284-7130 oder der 110 kontaktieren. Die Erhebungsstelle der Stadt Solingen ist unter der Rufnummer 0212 / 290-3599 zu erreichen.

 

 

 



 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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