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24. Juni 2022

Kanal wird unterirdisch gebaut

 

Kanal wird unterirdisch gebaut

 



 

Entwässerungssystem im Ittertal wird erneuert

 

 

 

Solingen/Im Ittertal haben die Arbeiten zum "Sammler Untenitter" begonnen. Er ist Teil des Entwässerungssystems im Ittertal, das derzeit erneuert wird. Der Sammler Untenitter wird als Mischwasserkanal von der Straße Mittelitter bis in die Nähe des Kreisverkehrs Ittertalstraße / Haaner Straße führen, insgesamt 1.080 Meter lang, bis zu 28 Metern tief und mit einem Innendurchmesser von 1,80 Metern. Gebaut wird im unterirdischen Vortriebsverfahren, ebenso wie beim Staukanal Ittertal. Der Vortrieb beginnt in einer Startgrube, die im Bereich Mittelitter am Betriebsstandort des Regenüberlaufbeckens hergestellt wird. Von dort geht es bis zur Zielgrube in der Nähe des Kreisverkehrs, die bereits fertiggestellt ist. Die umweltschonende Bauweise mit nur zwei Baugruben schützt die Natur im Ittertal vor großflächigen Eingriffen, notwendige Baustellen werden auf Straßen- und Betriebsflächen eingerichtet.

 

 

 

Im ersten Schritt wird im Umfeld der vorgesehenen Startgrube gearbeitet. Dort muss unter anderem das Baufeld am Hang teilweise begradigt werden. Auf dem Parkplatz am Freibad Ittertal ist deshalb bereits eine Teilfläche gesperrt, es stehen aber noch ausreichend Parkplätze zur Verfügung und das Freibad bleibt immer erreichbar. Der eigentliche Rohrvortrieb beginnt noch im Sommer, im Sommer 2024 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. In kurzen Bauphasen sind Verkehrseinschränkungen möglich, die vorher angekündigt werden.

 

Der Mischwassersammler Untenitter nimmt zukünftig das Abwasser aus Siedlungsgebieten in Solingen und Haan auf, in denen rund 25.000 Menschen leben. Regenüberläufe und Regenüberlaufbecken, die dort derzeit noch in Betrieb sind, werden dann nicht mehr benötigt. Die Itter wird vor Belastungen aus der Siedlungsentwässerung, vor allem auch bei Regenwetter, geschützt.

 

 

 

 

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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