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16. Juni 2022

Geröll und Schotter werden geräumt

                                 

                                        
Geröll und Schotter werden geräumt


Solingen/Der Wupperverband startet ab dem 27. Juni mit Arbeiten im Eschbach in Solingen-Unterburg. Dann wird eine beauftragte Firma Geröll und Schotter aus dem Bachbett räumen, das der Eschbach bei dem extremen Hochwasser am 14. Juli 2021 mit sich geführt hatte. Durch den ebenfalls extrem hohen Wasserstand in der Wupper wurde der Eschbach im Unterlauf zurückgestaut. So wurde auch das Geröll ausgebremst und hat sich im Unterlauf des Bachs abgelagert.

Damit das Bachbett wieder die Tiefe zurückbekommt, die der Wupperverband durch die Hochwasserschutzmaßnahme erzielt hatte, kommt nun ein kleiner Bagger zum Einsatz, um schrittweise ca. 1.300 m³ Material zu entfernen.
Wenn das Wetter mitspielt und der Bach eine niedrige Wasserführung hat, dauern die Arbeiten rund 6 Wochen.

Die Arbeiten werden verkehrsbedingt werktags jeweils zwischen 8.30 und 15.30 Uhr durchgeführt.
Es handelt sich um eine kleine Baustelleneinrichtung, die sowohl optisch als auch verkehrstechnisch nur eine geringfügige Beeinträchtigung darstellt.
In dem Bereich, wo jeweils aktuell gearbeitet wird, werden etwa zwei LKW-Längen der Eschbachstraße zur Baustellenandienung benötigt. Der kleine Bagger wird von dort aus täglich in das enge Bachbett ein- und ausgehoben, und das ausgebaggerte Geröll wird abtransportiert. Die Arbeiten erfolgen „in der fließenden Welle“. Eine Wasserhaltung im Eschbach oder andere Vorrichtungen sind nicht erforderlich.
Eschbachstraße bleibt durchgängig befahrbar

Die Eschbachstraße bleibt durchgängig befahrbar. Eine Ampelregelung ist wegen der Fahrbahneinschränkung nicht notwendig.
Im Bereich der wandernden Baustelle kann auf Sicht um die Fahrbahnverengung herum gefahren werden. Die Arbeiten beginnen in Höhe der Eschbachstraße 114 und werden in Fließrichtung bis zur Brücke Schlossbergstraße ausgeführt.

Parkmöglichkeiten im Bereich der touristischen Attraktionen von Solingen-Unterburg werden durch die Arbeiten nicht beansprucht. Für Baustelleneinrichtung und –andienung wird ein Platz am Busbahnhof genutzt.

Projektleitung und Baufirma werden frühzeitig die Anlieger in den jeweiligen Abschnitten informieren.

Zukunftsprogramm Hochwasserschutz

Die Räumung des abgelagerten Gerölls aus dem Eschbach ist eine der Maßnahmen zur Schadensbeseitigung im Zukunftsprogramm Hochwasserschutz des Wupperverbandes.
https://www.wupperverband.de/zukunftsprogramm-hochwasserschutz


PM+Foto Wupperverband

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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