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03. Juni 2022

Diakonie Bethanien liefert Sachspenden


 
Diakonie Bethanien liefert Sachspenden im Wert von 90.000
Euro in die Ukraine  
 
Solingen, 3. Juni 2022. Die Diakonie Bethanien hat in den vergangenen Monaten
Sachspenden im  Wert  von  rund  55.000 Euro in die Ukraine  geliefert.  Neben Le-
bensmitteln in den „Paketen zum Leben“ gingen medizinische Produkte, Gehhilfen
und Decken in das Krisengebiet. Weitere Sachspenden im Wert von 35.000 Euro
werden  in  den  kommenden  Wochen  verpackt  und  ebenfalls  in  die  Ukraine  ge-
bracht. Die Spenden stammen sowohl von Mitarbeitenden und Bewohnern der Ein-
richtungen der Diakonie Bethanien, als auch von externen Spendern. Große Unter-
stützung erfuhr das Unternehmen dabei von Geschäfts- und Kooperationspartnern,
freien evangelischen Gemeinden und Solinger sowie Hildener Schulen.   
Weitere Spendenlieferungen geplant – „Auftrag noch lange nicht erfüllt.“
 „Auch in den kommenden Monaten werden wir weitere ‚Pakete zum Leben‘ pa-
cken“, erläutert Matthias Ruf, Geschäftsführer der Diakonie Bethanien. Ende Mai
habe man durch eine Veranstaltung mit einem regionalen Vespaclub 4,5 Tonnen
Konserven mit einem Gegenwert von rund 5.000 Euro als Spende erhalten. „Die
gilt es nun mit weiteren Lebensmitteln in Pakete zu packen und in die Ukraine zu
bringen“, sagt Ruf. „Unser Auftrag, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen,
ist  noch  lange  nicht  erfüllt.  Ich  würde  mich  sehr  freuen,  wenn  wir  dabei  in  den  
kommenden Monaten weiterhin finanziell unterstützt werden.“  
Vorhandene Strukturen genutzt – Hilfe ohne Verzögerungen und Umwege
 „Wir haben direkt nach der Invasion Russlands am 24. Februar 2022 damit begon-
nen, Spenden für die Ukraine zu sammeln“, erläutert der Geschäftsführer. Dabei
konnte die Diakonie Bethanien auf vorhandene Strukturen und Partnerschaften in-
nerhalb der Freie evangelischen Gemeinden Deutschlands zurückgreifen. „Wir ha-
ben eng mit der FeG Auslandshilfe und mit der FeG-Gemeinde in Kassel zusam-
mengearbeitet, die bereits seit mehr als 30 Jahren über logistische und organisa-
torische  Strukturen  in  der  Ukraine  verfügen,  die  wir  alleine  erst  mühsam  hätten
aufbauen müssen“, sagt Ruf. Dadurch konnten die Spenden ohne zeitlichen und
organisatorischen Verzug schnellstmöglich nach Kassel und von dort aus mit Lkw
der Auslandshilfe in die Ukraine gebracht werden. Bereits drei 40-Tonnen-Lkw mit
Spenden der Diakonie Bethanien und der FeG in Kassel-Wilhelmshöhe sind bereits
in der Ukraine angekommen, ein weiterer steht bereits in den Startlöchern.
 
   „In Solingen wurden wir logistisch zum einen von der FeG Merscheid und dort vor
allem  von  Frederik  Hoppe  und  seinem  Helferteam  unterstützt.  Zum  anderen  hat  
uns die Spedition Schnug in Aufderhöhe unkompliziert und kostenfrei mit Fahrern
und Fahrzeugen geholfen.“ Die Schulgemeinschaften des Solinger Humboldtgym-
nasiums und des Hildener Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums unterstützten zudem
tatkräftig beim Packen der „Pakete zum Leben. „Ohne dieses ehrenamtliche En-
gagement vieler helfenden Hände wäre vieles nicht in so kurzer Zeit möglich ge-
wesen“, sagt Ruf.  
Wer die Diakonie Bethanien in der Ukrainehilfe finanziell unterstützen
möchte kann das unter www.ogy.de/bethanienhilft tun. Die Spende kommt zu 100 Prozent bei den Bedürftigen an.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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