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03. Juni 2022

5. Internationaler Zooförderer-Tag am Pfingstmontag

5. Internationaler Zooförderer-Tag am Pfingstmontag

Ehrensache Zoo – Zeit für Zoofreunde

Am Pfingstmontag, 6. Juni 2022, findet zum fünften Mal der Internationale Zooförderer-Tag statt. Die Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ), ein freiwilliger Zusammenschluss von derzeit 69 europäischen Zoo-Fördervereinen, hat diesen Tag im Jahr 2018 ins Leben gerufen, um auf das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Freunde und Förderer von Zoos, Tier- und Wildparks aufmerksam zu machen. Auch im Grünen Zoo Wuppertal wird am Pfingstmontag der Zoo-Verein Wuppertal e.V. seine Arbeit unter dem Motto „Ehrensache Zoo – Zeit für Zoofreunde“ vorstellen.

Der Zoo-Verein ist seit seiner Gründung 1955 der wichtigste Partner des Wuppertaler Zoos. Er beteiligt sich aktiv an der Entwicklung des Grünen Zoos u.a. durch die Finanzierung von Anlagen und Häusern, die Anschaffung technischer Einrichtung, die Förderung von Forschungs-, Natur- und Artenschutzprojekten oder die Unterstützung der Bildungsarbeit im Grünen Zoo. Allein in den in den letzten 20 Jahren hat der Zoo-Verein über 13 Mio. Euro in den Grünen Zoo investiert, 2020 hat er mit der Freiflugvoliere Aralandia sein bislang größtes Projekt fertiggestellt. Sein aktuelles Bauprojekt Kula Kangri, das aus der Erweiterung der Takinanlage und einem Naturspielplatz besteht, ist bereits weit fortgeschritten.

Insgesamt engagieren sich über 130.000 Menschen in Zoo-Fördervereinen in Deutschland und stehen damit auch für ca. 80 Millionen Menschen, die jährlich in Deutschland Zoos, Tier- und Wildparks besuchen. Zoologische Gärten sind nicht nur beliebte Freizeit- und Erholungseinrichtung, sondern engagieren sich auch in der Bildung für nachhaltige Entwicklung, in der Forschung und im Natur- und Artenschutz. Die Zoo-Fördervereine und ihre vielen ehrenamtlichen Mitglieder unterstützen diese wichtige zoologische Arbeit der Zoos für die Gesellschaft. Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. gilt dabei als einer der aktivsten Zoo-Fördervereine und stellt mit seinem 1. Vorsitzenden Bruno Hensel seit 2015 auch den Präsidenten der GdZ.

Beim 5. Internationalen Zooförderer-Tag am Pfingsmontag präsentiert sich der Zoo-Verein Wupperal e.V. mit einem Informationsstand an der Freiflugvoliere Aralandia und informiert über sein Engagement für den Grünen Zoo. Um 11, 13 und 15 Uhr lädt der 1. Vorsitzende Bruno Hensel zu kostenlosen Zoorundgängen zu den Anlagen und Projekte des Zoo-Verein Wuppertal e.V im Grünen Zoo ein. Die Zooführungen starten am Infostand des Zoo-Vereins. Weitere Informationen zum Zooförderer-Tag gibt es unter www.zoo-wuppertal.de.


Foto Zoo W-tal

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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