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30. Mai 2022

BMB lädt zu Pfingsten in die Kohlfurth ein

BMB lädt zu Pfingsten in die Kohlfurth ein

 
WSW-Verkauf von 9-Euro-Ticket
Am Pfingstsonntag und -montag laden die Bergischen Museumsbahnen von 11 bis
17 Uhr zum Besuch in die Kohlfurth ein. Zwei neue Fahrzeuge werden präsentiert
und das MobiMobil der WSW verkauft das begehrte 9-Euro-Ticket.
Freunde treffen, Kaffee und Kuchen genießen und die Neuigkeiten von den
Museumsbahnern erfahren – dies ist aktuell möglich. Ein echter Hingucker ist die 35
Tonnen schwere E-Lok, die am 27. Januar aus der Schweiz in die Kohlfurth
gekommen ist. Sie wird künftig an den Güterverkehr auf Meterspurgleisen im
Bergisch-Märkischen Raum erinnern. Damit hat sich ein seit Jahrzehnten
bestehender Traum der Museumsbahner verwirklicht. Die Firma AEG lieferte in den
frühen Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts viele Elektrolokomotiven an
Kleinbahnen und Straßenbahnbetriebe, die neben dem Personenverkehr auch
Gütertransporte auf der Schiene durchführten. In Wuppertal traf dies auf die
Meterspurstrecken im Raum Ronsdorf und nach Solingen zu. Mit der Stilllegung
wurden auch die E-Loks verschrottet. Nebenan im Märkischen existierte bis 1963 die
Überlandstraßenbahn Hagen – Breckerfeld, ähnlich schön gelegen wie die heutige
Museumsstraßenbahn in Wuppertal von Cronenberg nach Kohlfurth. Drei E-Loks von
AEG dienten dem Güterverkehr. Nach dessen Ende konnten zwei davon in die
Schweiz an die Vereinigten Bern-Worb-Bahnen verkauft werden. Dort standen sie bis
vor kurzem noch im Dienst. Nach vielen Gesprächen gelang es den Bergischen
Museumsbahnen die Maschine Nummer 1 zu erwerben und dank großzügiger
Spenden konnte auch der rund 14.000 Euro teure Schwertransport finanziert werden.  
Auch der Triebwagen 342 der Vestischen Straßenbahnen dürfte die Fans
interessieren. Er wurde letztes Jahr durch einen Fachbetrieb aufwändig technisch
instandgesetzt. Modellbauer und befreundete Vereine beteiligen sich an der
Veranstaltung.
Am Grill- und am Getränkestand wird für das leibliche Wohl gesorgt. Die Einnahmen
dienen dem Erhalt der Bahnen. Die Bücherbahn mit viel Literatur und Souvenirs hat
geöffnet. Die Wuppertaler Stadtwerke beraten über ihr Verkehrsangebot und bieten
das aktuelle Ticketsortiment an. Mit dabei das 9-Euro- Ticket, das ab Juni
bundesweite Gültigkeit hat! Der Manuelskotten ist an beiden Tagen geöffnet. Am
Pfingstmontag gibt es dort den Mühlentag mit großem Programm.
Leider kann die BMB aus technischen Gründen keinen Fahrbetrieb aufnehmen. Es
wird die Anreise mit der Buslinie CE 64 von Solingen Graf-Wilhelm-Platz und
Wuppertal HBF in die Kohlfurth empfohlen. Der bekannte Parkplatz der Firma Berger
hinter der Kohlfurther Brücke steht am Pfingstsonntag wegen einer anderen
Veranstaltung erst ab der Mittagszeit zur Verfügung.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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