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24. Mai 2022

Solingen: DB investiert rund sechs Millionen

 Solingen: DB investiert rund sechs Millionen Euro in die Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Schnittert“

 
Abriss der alten Brücke und Einbau von Hilfsbrücken im Juni • Inbetriebnahme des Neubaus im Frühjahr 2023 • Busse statt Bahnen auf der S 1

 
Die Deutsche Bahn (DB) investiert weiter in eine moderne Eisenbahninfrastruktur rund um Solingen. Im nächsten Monat starten die Baufachleute mit der Erneuerung der Eisenbahnüberführung (EÜ) „Schnittert“. Innerhalb einer Woche wird die rund neun Meter lange Bestandsbrücke demontiert, parallel bauen die Fachexpert:innen eine Hilfsbrücke ein. Über diese rollen die Züge bis zum Einbau des neuen Bauwerks im Frühjahr 2023.

Für die Arbeiten ist eine Sperrung der Strecke zwischen Düsseldorf und Solingen notwendig. In der Zeit von Montag, 30. Mai, 5 Uhr bis Dienstag, 7. Juni, 5 Uhr fallen die Züge der Linie S 1 zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Solingen Hauptbahnhof aus. Als Ersatz verkehren Busse, die an allen Stationen halten. In Düsseldorf haben Reisende die Möglichkeit, in die S 1 in Richtung Dortmund einzusteigen.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, zuginfo.nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden und die Anwohnenden um Verständnis.

Informationen zum Zeitplan
Nach dem Einbau der Hilfsbrücke sind weitere Sperrungen notwendig. Vom 27. Juni bis zum 3. Juli ist die Strecke daher nur eingleisig befahrbar. Die Deutsche Bahn informiert im Vorfeld über mögliche Auswirkungen auf den Zugverkehr. Voraussichtlich ab April 2023 können Züge über die neu errichtete Brücke fahren. Insgesamt investiert die Deutsche Bahn rund sechs Millionen Euro in den Neubau der Eisenbahnüberführung.

 

 

Symbolbild DB

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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