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17. Mai 2022

Neue Selbsthilfegruppe

Erste Solinger Selbsthilfegruppe für Betroffene von Kopf-Hals-Mund-Tumoren startet

Gleichgesinnte beim ersten Zusammenkommen am 19.Mai 2022 treffen.

Solingen/Die Diagnose Krebs löst eine Welle von Unsicherheiten und Ängsten aus, mit denen sich Erkrankte plötzlich konfrontiert sehen. Dabei verändert sich das Leben der Betroffenen schlagartig und bringt neue Aufgaben und Herausforderungen mit. Oft verändert sich auch die Umgebung der Erkrankten und der Bedarf, sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen steigt enorm. Zur gegenseitigen Unterstützung wurde deshalb die erste Solinger Selbsthilfegruppe für Betroffene von Kopf-Hals-Mund-Tumoren gegründet. Die Gruppe soll den Teilnehmenden ermöglichen, sich untereinander auszutauschen, voneinander zu lernen und auch soziale Kontakte zu fördern.

Bereits am Donnerstag,19.Mai 2022, findet das erste Treffen der Solinger Selbsthilfegruppe statt. Das erste Treffen dient dazu, um sich gegenseitig kennenzulernen, über die Erwartungen an die Selbsthilfegruppe zu sprechen und das weitere Programm zu planen. Bei dem Treffen wird auch der Privatdozent Dr. Dr. Markus Martini, Chefarzt der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie an der St. Lukas Klinik dabei sein, der für medizinische Fragen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung steht. Geleitet wird die Selbsthilfegruppe von Regina Wolff, die selbst Krebspatientin war und deshalb ganz genau weiß: „In dieser schwierigen Lebenssituation ist es sehr wichtig, sich mit Gleichbetroffenen austauschen. Das Verständnis und die Erfahrung Gleichbetroffener, die Möglichkeit, über Ängste und Sorgen offen zu sprechen, vermitteln Kraft, Hoffnung und die Erkenntnis, dass man mit seinen Problemen nicht allein ist. Das gibt unglaublich viel Halt.“  

Die Selbsthilfegruppe ist eine Initiative vom Bonner Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V., der 2016 von Betroffenen, ihren Angehörigen und medizinischem Fachpersonal gegründet wurde. Der Verein arbeitet eng mit professionell tätigen Heilberuflern und gesundheitlichen Einrichtungen zusammen und fördert den Erfahrungsaustausch von Betroffenen und ihren Angehörigen. Das Selbsthilfenetzwerk hat sich außerdem zu Aufgabe gemacht, Krebs-Betroffene deutschlandweit über Krankheitsrisiken, Krankheitsverlauf, Therapie und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Das Treffen findet von 17.30 bis 18.30 Uhr im Kplus Forum Solingen, Raum 1 gegenüber der St. Lukas Klinik, Schwanenstraße 132, Solingen-Ohligs unter 3G-Bedingungen statt. Die Teilnehmenden, die nur durch zwei Impfungen immunisiert sind, müssen auch einen Test vorweisen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen rund um die Veranstaltung können sich Interessierte im Vorfeld gerne bei Regina Wolff telefonisch unter 0171 5518779  oder per Mail unter [email protected] melden.

Erstes Treffen der Selbsthilfegruppe für Betroffene von Kopf-Hals-Mund-Tumoren Donnerstag, 19. Mai 2022, 17.30 Uhr Kplus Forum Solingen, Raum 1 gegenüber der St. Lukas Klinik, Schwanenstraße 132, Solingen-Ohligs Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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