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11. Mai 2022

VRR gibt Tipps für den ersten Weg zur Schule

VRR gibt Tipps für den ersten Weg zur Schule VCD-Mobifibel unterstützt beim Schulstart

Bei vielen Kindern im Verbundgebiet steht nach den Sommerferien der große Schulstart an. Die sechste Auflage der Mobilitätsfibel von Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) gibt darum hilfreiche Tipps, wie Kinder sicher und selbständig zur Schule kommen. Auf den Sonderseiten „Unterwegs im VRR“ können junge Verkehrsteilnehmer*innen spielerisch den sicheren Schulweg mit Bus und Bahn erlernen.

Der Schulweg ist für junge Verkehrsteilnehmer*innen oft der erste Weg, den sie alleine gehen. Um bei der Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung der Kinder zu unterstützen, haben die Partner die wichtigsten und aktuellsten Infos zur kindgerechten Mobilität zusammengefasst. Die sechste Auflage der Broschüre präsentiert sich mit ansprechenden Bildern und Grafiken rund um das Thema Mobilität.

Tipps und Tricks, Erfahrungsberichte und eine Reihe von Literaturempfehlungen unterstützen Familien und Pädagog*innen dabei, die Eigenständigkeit der Kinder im Straßenverkehr frühzeitig zu fördern. Außerdem stellt sie Familien z.B. die verschiedenen Möglichkeiten des Carsharings vor oder gibt Hinweise zum Umgang mit E-Bikes.
Auf den Sonderseiten können interessierte Kinder Flo und Tine kennenlernen. Die beiden „Profis für Bus und Bahn“ im VRR erklären den jungen Verkehrsteilnehmer*innen auf spielerische Weise, wie sie sich an Haltestellen oder während der Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verhalten sollten.

Die Mobifibel wird im Verbundgebiet über die Kommunen und die örtlichen Verkehrsunternehmen an die Schulen gesendet. Diese verteilen die Broschüre an die Erstklässler*innen. Darüber hinaus können interessierte Familien, Lehrkräfte und Erzieher*innen die Fibel auch kostenlos über den VRR per Email an [email protected] bestellen. Weiteres Material zum Thema finden Kinder, Eltern und Pädagog*innen unter www.vrr.de/flo. Der VRR stellt dort Filme, Broschüren und weitere Mitmach-Angebote bereit.

Eine Übersicht zu den Ticketangeboten für Kinder und Jugendliche findet sich ebenfalls auf www.vrr.de.


PM VRR

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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