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05. Mai 2022

Ehrenamtliche Unterstützung gesucht

Ehrenamtliche Unterstützung gesucht

 

Solingen/Aufgrund einiger Absagen sucht die Stadt Solingen für die Landtagswahl am 15. Mai noch ehrenamtliche Unterstützung. Wer bei der Wahl helfen möchte, wird in Wahllokalen eingesetzt oder steht am Wahltag als Reserve zur Verfügung. Wahlhelfer:innen müssen am Wahltag 18 Jahre alt sein, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und sollten nach Möglichkeit in Solingen wohnen.

Jedes Wahllokal wird mit einem Wahlvorstand (Vorsteher:in, Stellvertretung, Schriftführer, Stellvertretung, vier Beisitzer:innen) besetzt. Zu den Aufgaben gehört beispielsweise, die Wahlberechtigung zu prüfen und die Stimmzettel auszugeben. Das Team trifft sich am Tag der Wahl um 7:30 Uhr und trifft letzte Vorbereitungen, damit pünktlich um 8 Uhr gestartet werden kann. Das Wahllokal muss ständig mit drei Personen besetzt sein. In der Regel wird in zwei Schichten gearbeitet, damit nicht alle ständig anwesend sein müssen. Sobald die Wahllokale um 18 Uhr schließen, startet die Auszählung der Stimmen.

Alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die sich beteiligen, erhalten für Ihren Einsatz ein „Erfrischungsgeld". Wie hoch es ist, richtet sich nach den jeweiligen Aufgaben im Wahlvorstand.

Interessenten können sich im Wahlbüro melden:

 

    E-Mail: [email protected]
    Telefon: 290 2372
    Fax: 290 749215

 

oder online bewerben:

 

    wahlhelfer.solingen.de

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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