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24. März 2022

Osterferienangebote im LVR-Industriemuseum

Osterferienangebote im LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede

Für Kinder und Familien

 

Dienstag, 13. April

Gartenscherenführerschein für Kinder

Gartenarbeit macht Spaß! Aber nur mit den richtigen Werkzeugen.

Wie und wozu benutzt man eine Gartenschere?  Wo muss man aufpassen, damit man sich nicht schneidet und die Pflanze nicht unnötig verletzt? In diesem Workshop lernen Kinder mit Gartenscheren umzugehen.

Auf dem Aussengelände des Industriemuseums schneiden die Kinder unter fachkundiger Anleitung Büsche und kleine Bäume und sammeln Naturmaterialien. Auch andere Gartenwerkzeuge wie etwa eine Gartensäge kommen zum Einsatz, wenn die Kinder im Anschluss tolle Dekoteile, schöne Schmuckstücke oder vielleicht ein Insektenhotel basteln.

Am Ende der Veranstaltung bekommt jedes Kind seinen eigenen Gartenscherenführerschein.

14-16 h, geeignet für Kinder von 7 bis 10 Jahren

Erwachsene: 6,50 € Eintritt, für Kinder und Jugendliche Eintritt frei, zuzüglich 3 € Materialkosten je Teilnehmer*in

Anmeldung über kulturinfo rheinland unter Tel. 02234/9921555 oder per mail an [email protected] oder online: https://www.shop.industriemuseum.lvr.de/

 

 

Mittwoch 14. April und Sonntag, 24. April

Im Schnitt durch fremde Welten

Künstlerischer Familienworkshop zu NOVUM und Im Schnitt gut

Nadine Kolodzieys Kunstwerk NOVUM öffnet den Blick in eine fremde Welt: Seltsame Formen bilden in der Gesenkschmiede Hendrichs eine Landschaft, die man auf einem Parcours per Augumented Reality erkunden kann.

Von dieser fremden Welt inspiriert entstehen anschließend im Workshop neue Formen aus Papier. Passend zur Ausstellung Im Schnitt gut greifen wir zur Schere und erstellen fantasievolle Scherenschnitte.

14 – 16 Uhr, Erwachsene: 6,50 € Eintritt, für Kinder und Jugendliche: freier Eintritt, zuzüglich 3 € Materialkosten je Teilnehmer*in

Anmeldung über kulturinfo rheinland unter Tel. 02234/992155 oder per mail an [email protected] oder online: https://www.shop.industriemuseum.lvr.de/

 

 

Samstag, 16. April

Entdeckungstour zum Solinger Lochbach mit Spielen aus der Zeit um 1900

Mit einem Guide machen sich Familien auf den Weg, um die Spuren der Menschen zu erkunden, die vor 100 Jahren in Solingen die weltbekannten Messer und Scheren herstellten. Was ist das für ein riesiges Gebäude mit dem hohen Schornstein? Wozu wurden graue Schieferschindeln an den Wänden der Fachwerkhäuser befestigt? Und wieso wurde der Bach früher an dieser Stelle aufgestaut? Der Rundgang führt vorbei an Orten, an denen früher Schleifkotten, Schmiedehämmer, Hofschaften und Mühlen standen. Während des Rundgangs werden alte Spiele gespielt: Himmel & Erde, Schnick-Schnack-Schnuck oder Verstecken. Zu den Highlights gehört ein Zwischenstopp an einem idyllischen Mühlenbach: Hier experimentieren die Familien mit der Kraft des Wassers, bauen einen kleinen Staudamm und bringen ein Wasserrad zum Drehen.

Wagemutige versuchen, mit einem Korb auf dem Kopf Waren die Bachhänge auf- und ab zu transportieren – wie die Lieferfrauen noch vor 100 Jahren in Solingen.

Die Strecke ist etwa 4 Kilometern lang. Der Weg am Bach ist uneben, daher bitte bei der Anmeldung mitteilen, ob Rollstuhlfahrer*innen teilnehmen.

13 -16 Uhr

Kosten: Erwachsene 8 €, Kinder 3 €

Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung, falls möglich ein Taschenmesser, einen Weinkorken und einen leeren Joghurtbecher und ein belegtes Brot für ein Picknick unterwegs.

Anmeldung über kulturinfo rheinland unter Tel. 02234/992155 oder per mail an [email protected] oder online: https://www.shop.industriemuseum.lvr.de/

 

Dienstag, 19. April

Taschenmesserreiderkurs für Kinder und Erwachsene

Eine unserer historischen Heimarbeiterwerkstätten, die wir in der Gesenkschmiede Hendrichs wieder aufgebaut haben, wird wieder zum Leben erweckt. Dort arbeiten die Kinder zusammen mit ihren Eltern oder Großeltern und montieren Taschenmesser. Sie werden durch einen unserer Museumshandwerker betreut. Die entstehenden, hochwertigen Taschenmesser können, nach einer abschließenden Bearbeitung, im Museum abgeholt werden.

Für Kinder ab 8 Jahren

14:30 - 16:30 Uhr, Teilnahmegebühr: 12 € Kinder, 15 € Erwachsene

Anmeldung unter Tel. 0212 / 2324119

 

 

Mittwoch, 20. April – Samstag, 23. April  

Offene Besucherwerkstatt

Hammer, Bohrer, Säge und Graviergerät — die offene Besucherwerkstatt des LVR-Industriemuseums Gesenkschmiede Hendrichs lädt Kinder und Familien dazu ein, handwerklich aktiv zu werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Familien können einfach vorbeikommen und loslegen. Dabei entsteht in wenig Zeit ein kleines Werkstück und ganz viel Wissen über die Arbeit mit Metall.

Die Erwachsenen helfen den Jüngsten beim Werkeln. Ein*e Museumsmitarbeiter*in gibt Tipps und eine Einführung in den Umgang mit dem Werkzeug.

11 - 13 und 14 - 16 Uhr,

geeignet für Kinder ab 8 Jahren

Erwachsene: 6,50 € Eintritt, für Kinder und Jugendliche: freier Eintritt, zuzüglich 3 € Materialkosten je Teilnehmer*in. Es muss eine Mund-Nasen-Schutzmaske getragen werden.   

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aufgrund der aktuellen Pandemielage und der geltenden Coronaschutzvorschriften kann es jedoch zu Wartezeiten kommen. Hierfür bitten wir um Verständnis.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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