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23. Februar 2022

Mitarbeitende spenden Überstunden


 

 
Mitarbeitende spenden Überstunden:   20.000 Euro für die Opfer der Jahrhundertflut 2021  
 
Solingen, 23. Februar 2022. Die Mitarbeitenden der Diakonie Bethanien haben Überstunden im Wert
von mehr als 15.000 Euro für die Opfer der Jahrhundertflut in Deutschland im Jahr 2021 gespendet.
Die Idee, angefallene Überstunden zu spenden, kam von Mitarbeitenden der Diakonie Bethanien. Die
Geschäftsführung des diakonischen Unternehmens zeigte sich beeindruckt von der großen Spenden-
bereitschaft und stockte den Betrag auf 20.000 Euro auf. Die Spende wurde an den Verein Aktion
Lichtblicke e.V. überreicht, der das Geld zweckgebunden an Geschädigte der Flutkatastrophe in Nord-
rhein-Westfalen weitergibt.  
Geld für den Wiederaufbau von Häusern und Existenzen
 „Die dramatischen Bilder aus den von der Jahrhundertflut betroffenen Gebieten haben uns im ver-
gangenen Jahr alle sprachlos gemacht“, schildert Matthias Ruf, Vorsitzender der Geschäftsführung
der Diakonie Bethanien gGmbH. „Einige Mitarbeitende waren selbst betroffen, viele packten in der
näheren Umgebung und auch im Ahrtal mit an, um die immensen Flutschäden zu beseitigen. Ange-
sichts der Berichte und Bilder aus den betroffenen Gebieten war jedoch schnell klar, dass tatkräftige
Hilfe zwar wichtig ist, am Ende des Tages aber vor allem Geld für den Wiederaufbau von Häusern
und Existenzen benötigt wird.“  „Ich bin stolz und dankbar, wie unkompliziert und selbstverständlich viele Kolleginnen und Kollegen
die Spendenaktion unterstützt haben“, ergänzt Carsten Suhre, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung
der Diakonie Bethanien in Solingen. „Das zeigt mir einmal mehr, dass unser Leitgedanke ‚leben hel-
fen‘ nicht nur so daher gesagt ist, sondern von den Mitarbeitenden täglich mit Leben gefüllt wird –
sowohl während, als auch nach der Arbeitszeit.“    
Unterstützung geht direkt und unbürokratisch an die Betroffenen vor Ort
 „Der Einsatz und die Solidarität der Mitarbeitenden sind enorm – die Aktion Lichtblicke bedankt sich
von Herzen für die großzügige Spende der Diakonie Bethanien“, sagt Ilka Hahn, Vorstandsmitglied
der Aktion Lichtblicke. „Die kreative Idee, Überstunden für Opfer des Hochwassers zu spenden, hat
uns begeistert. Viele der Betroffenen haben im vergangenen Jahr ihr Hab und Gut in den Wasser-
massen verloren, manche sogar einen geliebten Menschen. Die Aktion Lichtblicke setzt die Spende
der Diakonie Bethanien ein, um die Betroffenen vor Ort direkt und unbürokratisch zu unterstützen."  

 
 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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