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16. Februar 2022

Verkehrserhebung im Verbundgebiet

VRR ruft Fahrgäste zum Mitmachen auf


Seit dem 10. Januar werden Fahrgäste im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im Rah-
men einer Verkehrserhebung zu ihrem Nutzungsverhalten befragt. Die Befragung er-
folgt anonym und dient der Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen zwischen den Ver-
kehrsunternehmen, die im Verbundgebiet ÖPNV-Leistungen erbringen. Der VRR und
die Verkehrsunternehmen bitten alle Fährgäste um Teilnahme.
Die Verkehrsunternehmen im VRR führen nach einer pandemiebedingten Pause zwischen
dem 10. Januar und dem 10. Dezember 2022 wieder eine Verkehrserhebung in ihren Fahr-
zeugen durch. Hintergrund der Befragung sind die Einnahmeaufteilungen zwischen den im
VRR-Gebiet zuständigen Verkehrsunternehmen. Denn kauft ein Fahrgast ein Ticket, um mit
Bus und Bahn von A nach B zu fahren, dann steht diese Fahrgeldeinnahmen genau dem
Verkehrsunternehmen zu, das diese Leistungen erbracht hat.
Da viele ÖPNV-Nutzer*innen auf ihren Fahrten zwischen verschiedenen Linien umsteigen,
werden so mit einem Ticket häufig auch Fahrzeuge verschiedener Verkehrsunternehmen ge-
nutzt. Um Ticketeinnahmen sachgerecht nach den jeweiligen Leistungen auf die Verkehrsun-
ternehmen aufzuteilen, benötigt der VRR als Berechnungsgrundlage die sogenannten Ver-
kehrserhebung.
2022 findet die Befragung, mit einigen Unterbrechungen, auf allen Linien im Verbund-
gebiet statt. Der VRR und die Verkehrsunternehmen bitten um eine rege Teilnahme
und danken allen Fahrgästen für die freundliche Unterstützung.
Unterschiede bei der Befragung
Während in den Zügen der RRX-, RE-, RB- und S-Bahnlinien eine Befragung zu Ti-
cket und Reiseweg erfolgt, werden in den Bussen und Straßenbahnen ausschließlich
Fragen nach dem gelösten Fahrausweis gestellt. Die Erhebung erfolgt mittels Smart-
phone. Die Auswertung erfolgt anonym und lässt keine Rückschlüsse auf den jeweili-
gen Fahrgast zu. Wichtig an dieser Stelle zu nennen: Das Erhebungspersonal kon-
trolliert keine Tickets und erhebt kein erhöhtes Beförderungsentgelt - es erfragt
lediglich Informationen, die für die Aufteilung der Einnahmen relevant sind, wie Ticke-
tart, Preisstufe, verkaufendes Unternehmen und Reiseweg.
Die Erhebung erfolgt unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

 

 

PM+Foto. VRR

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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